Schwarzwaldmaidli´s Leseecke

Geschmäcker sind verschieden! 
Das betrifft nicht nur das Essen, sondern auch Bücher. 
Daher spiegeln alle eingestellten Buchrezensionen meine persönliche Meinung wider und kann bei Dir schon wieder ganz anders aussehen. :-)  

Juli 2017

Es war nie leicht Harry Potter zu sein - und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.
Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Das Buch ist anders als erwartet, dennoch macht es Spaß zu lesen und nach Hogwarts zurückzukehren. Leider war die Geschichte recht schnell gelesen.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Juni 2017


Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! 
Der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran, wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald.

Ein tolles Buch, dass sehr informativ und verständlich geschrieben wurde. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Adam Sharp gefällt sein Leben: er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet - und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?

Als Leser bekommt man einiges geboten und wird dennoch enttäuscht. Die Story sprüht nicht vor Witz und gerade das Ende ist enttäuschend, da alles bleibt, wie es ist.


★  
3 von 5 Sternen

A.J. Fikry lebt auf einer malerischen Insel, ist umgeben von seinen wertvollsten Besitztümern - Tausenden von Büchern - und ist trotzdem ein unglücklicher Mensch. Bis er eines Morgens einen ungebetenen Gast entdeckt: In seiner Buchhandlung sitzt die zweijährige Waise Maya. Gegen seinen Willen nimmt er sich des kleinen Mädchens an, und es stellt sein Leben völlig auf den Kopf. Und dann ist da noch die Verlagsvertreterin Amelia, die A.J. nicht so schnell vergessen kann ...

Eine nette Geschichte, die aber nicht lange im Gedächtnis bleibt, da die Spannung fehlt. 

 ★ ★  
4 von 5 Sternen

Mai 2017


Um ein gutes Karma zu erlangen, lässt Stella einem protzigen Range Rover den Vortritt im Straßenverkehr. Es folgen: ein Unfall, Ehestreit und eine geheimnisvolle Krankheit, die Stella ein halbes Jahr lang komplett lähmt. Aber wie kann es sein, dass Stella nur wenig später eine glücklich verliebte Berümtheit ist - und eine Neiderin hat, die ihr Leben un ihre neue große Liebe stehlen will?

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich zügig lesen. Aber leider zieht sich die Geschichte ab der Hälfte unnötig in die Länge und macht das Buch nicht zu einem Highlight.

★  
3 von 5 Sternen


Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander ....

Die Geschichte ist locker und leicht geschrieben und lässt sich schnell lesen. Die Spannung hält sich leider nicht über die ganze Geschichte.

 ★ ★  
4 von 5 Sternen


Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

Ein gutes Buch, dass einen immer wieder packt und nicht los lässt. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben mit vielen Gefühlen. Absolute Leseempfehlung!

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Der vierzigjährige Familienvater Alexander Klein findet sich plötzlich zurückversetzt in seinen pubertierenden Körper. Eingepfercht auf der Rückbank eines überladenen Ford Sierras zwischen Oma und biestiger Schwester - dazu verdammt, die Italienpremiere seiner Jugend in den 80er Jahren noch einmal zu erleben. Und zwischen Kohlrouladen und Coccobellomann die beste Zeit seines Lebens hat.

Ich bin erst Ende der 80er geboren, aber dennoch konnte ich mir die Szenen im Buch sehr gut vorstellen. So witzig und authentisch geschrieben, dass ich es schade fand, als das Buch zu Ende war.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

April 2017


Welche Frau würde sich nicht gerne den perfekten Mann malen? Die verträumte Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer, als ihr zufällig eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt. In die zeichnet Nellie ihren Traumprinzen: stark, edel und dreitagebärtig. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat der Prinz das Zeichenblatt verlassen und steht leibhaftig vor ihr. Mit Schwert und Kettenhemd. Gemeinsam mit dem ungestümen Prinzen namens Retro macht Nellie sich in Berlin auf die Suche nach dem Geheimnis der magischen Kladde. Denn alles, was man in sie hineinzeichnet, erwacht zum Leben. Dabei erlebt das ungleiche Paar jede Menge Abenteuer. Das größte Abenteuer jedoch, dass die beiden zu bestehen haben, ist das der Liebe.

Bisher haben mir die Bücher von David Safier immer ganz gut gefallen, aber dieses Buch war sehr enttäuschend. Die Geschichte ist so an den Haaren daher gezogen und die Charaktere sind oberflächlich. 

★ ★ 
2 von 5 Sternen


 Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein - auf dem Weg zur Uni. Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt.
Erika weiß nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen - bis diese plötzlich verschwindet. In ihrer Verzweiflung denkt sie immer wieder an eine Lebensweisheit ihrer Mutter. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles.

Das Buch wird seinen beiden Vorgängern gerecht und die Geschichte war wieder einmal schön geschrieben. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den "Friseur" nennt, weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der "Friseur" könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher - bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hatte es innerhalb zwei Tagen gelesen. Es ist sehr packend mit unerwarteten Wendungen und bis zum Schluss undurchschaubar geschrieben. 

★ ★ ★  

5 von 5 Sternen

März 2017


Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Badewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt - was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

Nun habe ich alle Bücher mit dem Eberhofer Franz gelesen und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Denn bei diesem Ende ... 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Der Serienmörder folgt einem perfiden Muster: Er filmt Frauen abends durch das erleuchtete Fenster und schickt den Clip an die Polizei. Und dann ermordet er die Frauen. Die Kriminalpolizei versucht alles, um einen nächsten Mord zu verhindern. Aber der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. 

Ein spannender, aber auch zum Teil sehr unglaubwürdiger Thriller, der aber eine Weile braucht um richtig in Fahrt zu kommen. Wer die Reihe um Joona Linna mag, wird dieses Buch auch lesen möchten. Jedoch wird er wahrscheinlich enttäuscht sein.

★ ★ ★ 
3 von 5 Sternen


Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel.
Seine Streifengänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater, der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer: Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...

Toller Krimi mit viel Sprachwitz, tollen Figuren und komischen Situationen. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen.
Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen. Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst ...

Die Geschichte wird in zwei Sichtweisen erzählt, was es sehr spannend macht. Es hat mich berührt, war aber nicht zu traurig und dennoch war es lustig.
Leider gab es einige Situationen, die vorhersehbar waren. Denn so viele Schicksale kann es nun doch nicht im wahren Leben geben. 

 ★ ★ ★  

4 von 5 Sternen

Februar 2017


Gerade läuft´s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: "Stirb, du Sau!" hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz ...

Es war wieder ein unterhaltsames Lesevergnügen, das Lust auf weitere Geschichten macht. Daher lese ich gerade ein Band nach dem Anderen. ;-)

 ★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Weil sich der Eberhofer in Niederkaltenkirchen bei der Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Landeshauptstadt versetzt. Gut nur, dass die Oma ihn mit Care-Paketen versorgt. Doch kaum hat der Franz den Sessel im Präsidium angewärmt, da geht´s schon los mit der Kriminalität. Als nämlich der Papa zum ersten Mal im Admiral daherkommt, wird ihm gleich der Wagen geklaut. Der taucht zwar bald wieder auf, doch damit fängt der Stress erst richtig an: im Kofferraum befindet sich die Leiche einer jungen serbischen Frau. Offenbar erwürgt. Die Spuren führen den Franz in eine ihm völlig fremde Welt: nach Grünwald.

Mit dem 5. Band fühlt man sich wieder gut unterhalten. Der vertraute Humor ist da und die Story habe ich wieder verschlungen.

 ★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Die Cholesterinwerte vom Eberhofer sind so hoch, wie die Laune im Keller. Dazu macht die Susi ihm Stress mit dem Sprössling: knallhart durchorganisierte Besuchszeiten, da kennt sie kein Pardon. Und dann noch dieser grausame Mord an einer Frau in der Pension von der Mooshammer Liesl. Warum wollte man sie so brutal aus dem Weg schaffen? Als ausgerechnet der angolanische Fußballspieler Buengo vom FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen unter Mordverdacht gerät, nimmt der Eberhofer die Ermittlungen auf.

Der Kriminalfall dümpelt so vor sich hin und wird dann schlagartig gelöst. Die Spritzigkeit und die Pointen aus den letzten Büchern haben mir gefehlt. Schade!


★ ★ ★  

4 von 5 Sternen

Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist, wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will - und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse - und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war ...

Ich habe das Buch gerne gelesen, aber es hat mich nicht begeistert, obwohl die Thematik interessant ist. Das Ende fand ich sehr abrupt und hätte gerne noch ein paar Seiten gelesen, da doch einige Fragen offen geblieben sind.


★ ★ ★  
3 von 5 Sternen


Klufti liebt die Berge - wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.

Ich habe mich immer gefreut, wenn es einen neuen Fall für den Kommissar Kluftinger gab. Doch dieses Mal bin ich etwas enttäuscht. Der Krimi kommt nicht richtig in Fahrt und wird erst gegen Ende richtig spannend. 


★ ★ ★  
4 von 5 Sternen

Januar 2017


Haben Sie auch einen Nachbarn wie Ove? Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunden und schreibt Falschparker auf. Seit Oves geliebte Frau Sonja gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt hat, sieht er keinen Sinn mehr im Leben und trifft praktische Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann zieht im Reihenhaus nebenan eine junge Familie ein, ...

Ein berührendes Buch, dass einen tollen Schreibstil hat und die Gegenwart und Vergangenheit von Ove darstellt. Es ist abwechslungsreich, überraschend, humorvoll und auch emotional. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Der Schwarzwald: Bollenhut, Kuckucksuhr, Naturidyll? 
Klingt gut - aber: In den tiefen, undurchdringlichen Wäldern herrschte zu allen Zeiten auch Missgunst, Mord und Totschlag.

Eine tolle Sammlung an historischen Krimis, die in der Vor- und Frühgeschichte des Schwarzwalds beginnen und bis in die 50er Jahre reichen. Zum Teil habe ich mir gewünscht, dass es ein paar Kurzgeschichten auch als Buch gibt, da sie so gut geschrieben sind. Außerdem erhält man einen guten Einblick in das damalige Leben im Schwarzwald und den historischen Hintergrund.

★ ★ ★  

5 von 5 Sternen


Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta das Herrenhaus Marchmont verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales - doch sie hat keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist - ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, das Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken.

Vor ungefähr 20 Jahren schrieb die Autorin dieses Buch, was vor einiger Zeit jedoch erst veröffentlicht wurde. Und ganz ehrlich, die anderen Bücher sind um einiges besser. Die Geschichte ist wieder in zwei Zeitebenen geschrieben, aber die Story hat mich zum Teil etwas gelangweilt, da sie sich so in die Länge zieht und die Charaktere mir doch etwas unsympathisch rüber kamen. 



★ ★ ★  
4 von 5 Sternen

Dezember 2016


Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird ... 

Die Geschichte wird an zwei Orten, England und Thailand, sowie auf zwei Zeitebenen, der Vergangenheit und Gegenwart, erzählt. In wenigen Tagen hatte ich das Buch durch, da es sehr spannend geschrieben ist. Die Charaktere sind toll beschrieben und auch wenn das Ende vorhersehbar war, ist es eine schöne Geschichte.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Aschermittwoch: Am Kandel, dem sagenumwobenen Schwarzwaldberg, wird unterhalb der Teufelskanzel die Leiche eines jungen Mannes im Hexenkostüm gefunden. Die Polizei ist ratlos und vermutet das tragische Ende einer Mutprobe. Lothar Kaltenbach, Musiker und Weinhändler aus Emmendingen bei Freiburg, glaubt nicht an einen Unfall. Gemeinsam mit der Schwester des Toten versucht er, die wahren Zusammenhänge aufzudecken, und kommt dabei einem düsteren Geheimnis auf die Spur ... 

Ein guter Krimi, gerade wenn man die Schauplätze im Buch kennt. Die Orte und Plätze sind gut beschrieben. Dennoch sind mir manche Handlungen nicht ganz nachvollziehbar.

★ ★ ★  
4 von 5 Sternen


Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat - was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben?

Gerade im Hinblick auf die vergangenen Bücher von Cecilia Ahern, habe ich mir von diesem Buch mehr erhofft. Es hat mich leider nicht überzeugt, da ich mehr Tiefgang und Emotionen erwartet habe. Auch das Ende war mir zu abrupt.


★ ★ ★ 
3 von 5 Sternen



Alex Woods ist zehn Jahre alt und er weiß, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können - er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat ...

Eine Geschichte, die einen hin und wieder fesselt und dann wieder so dahin plätschert. Die Charaktere werden, bis auf die Hauptperson, nur oberflächlich angekratzt. Schade, denn die Anderen sind auch interessant. 



★ ★ ★ 
4 von 5 Sternen


November 2016


Cornwall 1933: Die 16jährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.

Und wieder ist es der Autorin gelungen eine spannende Geschichte zu schreiben, die viele Wendungen hat und daher einen nicht mehr loslässt.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Oktober 2016


Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher - mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt die arbeitslose Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara plötzlich mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung einen Laden. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: "Die verlässlichsten Autoren", "Keine unnötigen Wörter", "Für Freitagabende", "Gemütliche Sonntag im Bett". Ihre Empfehlungen sind so skurill und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel tatsächlich zu lesen - während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt, außer Büchern.

Für Leseratten ist dies ein tolles Buch, da einige Bücher darin thematisiert werden. Die Geschichte ist gut geschrieben, jedoch etwas langatmig. Und das Ende war auch irgendwie abzusehen.

★ ★ ★  
4 von 5 Sternen


Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou exisitiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt -  und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

Die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich zwar auch gefesselt, aber der erste Teil hat mich mehr gepackt. Die Geschichte liest sich gut und hat immer mal wieder überraschende Wendungen. Doch sonst plätschert die Geschichte vor sich hin.

 ★ ★ ★  
4 von 5 Sternen


Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen - auf eine perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen.

Das Buch hat so viele Geschichten und Tote, dass ich oft durcheinander kam. Zudem kamen mir viele Szenen sehr unglaubwürdig vor, die nicht nachvollziehbar waren und sie waren zu aufgebauscht.  


★  
3 von 5 Sternen

September 2016


Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt und von plötzlicher Sorge ergriffen, spricht sie das Kind an. Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch die Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf - ihrer Geschichte.

Ich bin begeistert!
Hier wird die Vergangenheit mit der Gegenwart spannend verknüpft und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


"Atlantis" ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d´Apliése und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit - und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte - und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet. 

Nachdem ich den zweiten Teil zuerst gelesen habe, folgt nun der Erste. Und ich war wieder begeistert. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, da es eine spannende Geschichte in der Vergangenheit und Gegenwart bereithält.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen



Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Schulfreundin Annie, die gerade nach Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste. Dort soll es spuken und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem als Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückkehrt. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik und Erica beginnen zu ermitteln.

Man muss die Vorgänger des Buches nicht gelesen haben, um dieses Lesen zu können. Hin und wieder ist es etwas langatmig zu lesen, da das Private der Ermittler manchmal sehr im Vordergrund steht und der Fall etwas einstecken muss.

★ ★  
4 von 5 Sternen


August 2016


Eine Ladung Schrot aus dem eigenen Jagdgewehr beschert dem Frankfurter Oberstaatsanwalt ein schnelles, wenn auch sehr hässliches Ende. Die schöne junge Frau, die tot am Fuß eines Aussichtsturms im Taunus liegt, ist viel zu unversehrt, um an den Folgen eines Sturzes gestorben zu sein. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff sind sich einig: Der erste Todesfall war ein Selbstmord, der Zweite jedoch ein Mord. Bald häufen sich sowohl die Motive als auch die Verdächtigen. 

Der erste Fall für Bodenstein und Kirchhoff ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Jedoch muss man sich sehr beim Lesen konzentrieren, da es einfach so viele Personen mit einem Mordmotiv gibt, dass man schon einmal durcheinander kommen kann. Leider fehlt dadurch auch eine Auflösung des Falls, die einen total überrascht. 

 ★ ★  
4 von 5 Sternen


Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie zu ihrem Beruf gemacht hat. Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von ihm adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte - die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. 

Die Geschichte liest sich flüssig und ich war schnell fertig, da es spannend war. Hin und wieder sind ein paar Stellen dabei, die etwas unglaubwürdig erscheinen. Aber dennoch ein tolles Buch. Ich bin auf den dritten Teil der Reihe gespannt.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Der Krieg ist zu Ende, doch die Welt ist noch immer in Aufruhr. In Berlin wird eine Mauer errichtet, die Ost und West trennt und Millionen Familien zerstört. Nicht alle finden sich damit ab - trotz der Gefahr für Leib und Leben. Zur gleichen Zeit kämpfen die Schwarzen in Amerika für ihre Bürgerrechte und die USA und die Sowjetunion stürzen sich in eine Auseinandersetzung, die die Welt an den Rand der Katastrophe führt. 

Ein toller Abschluss der Trilogie und es hat wieder Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Juli 2016


1933: Seit dem ersten Weltkrieg ist eine neue Generation herangewachsen. Nun spitzt sich die Lage in Europa erneut gefährlich zu. In dieser dramatischen Zeit versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern.

Man kennt die Menschen aus dem ersten Teil und ist gespannt, wie es nun weiter geht. Und es geht spannend weiter, da die Geschichte abwechslungsreich erzählt wird.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


1914: In Europa herrscht Frieden, doch die Weltmächte rüsten zum Krieg. Ein einziger Funke könnte das Pulverfass entzünden. Der Schatten des drohenden Konflikts fällt auf die Lebenswege mehrerer Familien aus verschiedenen Ländern, die sich über ein ganzes Jahrhundert immer wieder kreuzen werden.

Man wird immer wieder gezwungen weiter zu lesen, da die Handlungen wechseln und auch sehr spannend geschrieben sind.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Juni 2016


Don Tillmans "Ehefrau-Projekt" hat geklappt. Er lebt mit Rosie in New York und Rosie ist schwanger. Don will natürlich der brillanteste werdende Vater aller Zeiten sein, stürzt sich in die Forschung und entwickelt einen wissenschaftlich exakten Schwangerschafts-Zeitplan für Rosie. Aber seine ungewöhnlichen Recherchemethoden führen erstmal dazu, dass er verhaftet wird. Was Rosie auf keinen Fall erfahren darf, um ihre Beziehung nicht zu belasten. Also muss Don improvisieren, seinen Freund Gene einspannen und Lydia, die Sozialarbeiterin, davon überzeugen, dass er ein Superdad sein wird. Bei alldem übersieht er fast das Wichtigste; seine Liebe zu Rosie und die Gefahr, sie genau dann zu verlieren, wenn sie ihn am meisten braucht.

Das Lesen macht Spaß, aber es fehlt die Leichtigkeit vom ersten Band und daher kommt die Geschichte nicht so gut bei mir an. Leider wirkt es manchmal auch aufgesetzt.

★ ★  
4 von 5 Sternen


Nach einem Familienstreit hat die 17-jährige Sheridan Grant Nebraska verlassen, um in New York ihr Glück als Sängerin zu suchen. Doch ein blutiger Amoklauf ihres Bruders Esra macht ihre Träume zunichte. Eine abenteuerliche Flucht vor der Presse und den hasserfüllten Anschuldigungen ihrer Adoptivmutter führt Sheridan durch halb Amerika. Während sie versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, deckt Detective Jordan Blystone ein dreißig Jahre altes Familiengeheimnis auf und bringt Rachel Grant deswegen vor Gericht. Hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach ihrer Heimat und der Chance, die Schatten der Vergangenheit für immer hinter sich zu lassen, muss Sheridan eine schwere Entscheidung treffen ...

Während dem lesen, ist mir aufgefallen, dass dies der 2.Band ist. Daher empfehle ich zuerst den 1.Band zu lesen, denn sonst kann man der Geschichte nicht ganz folgen. 
Anders wie beim 1.Buch finde ich diese Geschichte gut geschrieben und lesenswert. Die Story ist spannend, auch wenn das Ende etwas unglaubwürdig ist.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein - für ihre Familie, für ihren Mann Edouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Edouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll...
Hundert Jahre später: Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Edouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück...

Wieder ein ganz tolles Buch dieser Autorin. Die Geschichte ist spannend geschrieben und hat mich gefesselt.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt - und zwar in die wirkliche Welt.

Ich weiß nicht recht, was ich von dieser Geschichte halten soll. Mir ist sie zu märchenhaft und in manchen Dingen sehr unlogisch geschrieben. Der Schreibstil ist gut, aber mit den Charakteren komme ich nicht immer klar.

★ ★  
3 von 5 Sternen

Mai 2016


Johan Andersson - seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch "Mörder Anders" genannt - ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna Kjellander, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotelrezeptionisten Per Persson gründen sie eine "Körperverletzungsagentur" mit Mörder Anders in der Rolle Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis Mörder Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen Mörder Anders und seine Freunde gründlich in die Zange.

Der Roman ist gut geschrieben, hat viel schwarzen Humor, ist unterhaltsam und kommt dennoch nicht an die anderen zwei Bücher dran. Hier hat der Autor etwas geschwächelt.

★ ★  
4 von 5 Sternen



Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Beitrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

Bis auf das konstruierte Ende ist es ein tolles Buch. Man kann die Gefühlslage der Hauptperson gut nachvollziehen.  

★ ★  
4 von 5 Sternen

April 2016


Köln, 1540: Die junge Witwe Johanna Arnheim wird von ihrem eifersüchtigen Schwager verleumdet und landet wegen Gattenmordes im Frankenturm. Der Tod scheint ihr gewiss - doch der Arzt Vincent erwirkt einen Freispruch unter der Bedingung, dass sie sich als Magd im Pesthaus verdingt. Der "schwarze Tod" wütet unerbittlich in der Stadt, und so ist Johanna, die bereits die Beulenpest überlebt hat, eine große Hilfe. Bis ein düsteres Geheimnis ihrer Vergangenheit sie einholt und alles zu zerstören droht.

Ein sehr interessantes Buch mit tollen Charakteren. Es liest sich flüssig, nur beim Ende fehlt mir etwas. Wie ich aber gesehen habe, gibt es einen zweiten Teil.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen



Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht?
Auch 17 Jahre nach deren Tod ist Melissa zutiefst verunsichert. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn innig liebt. Da bekommt sie ein Buch zugestellt. Von ihrer Mutter.
Ein Buch, das Melissa lehren kann, sich selbst zu vertrauen und den Menschen, die sie liebt.

Wenn man die Bücher von Cecilia Ahern mag, dann wird man das auch lieben. Die Geschichte ist schön geschrieben und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen



In der Touristenmetropole Freiburg wird eine Gästeführerin erschossen aufgefunden. Die Bächle in der Innenstadt färben sich plötzlich blutrot und im Stadtgarten baumeln Schaufensterpuppen. Was geht hier vor? Katharina Müller, Redakteurin beim Freiburger Regio-Kurier und Hauptkommissar Jürgen Weber ermitteln. Mit kriminalistischem Gespür bringen sie Licht ins Dunkle und geraten dabei mächtig ins Schwitzen.

Die Hauptpersonen wirken sehr sympathisch und man hat viel Lesevergnügen, auch wenn man die Schauplätze in Freiburg nicht kennt. 

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen




Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, dass das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat.

Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. So gut gefallen hat es mir. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und lässt einen immer mal wieder lachen, aber auch nachdenken.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


März 2016


Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftliche exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

Ein tolles Buch, das keine Liebesgeschichte an sich ist. Immer wieder musste ich über Don schmunzeln oder auch mal herzhaft lachen. Wirklich toll geschrieben!

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen




In Sekundenbruchteilen liegt ihr Leben in Schutt und Asche. Harry und Robin haben bei einem Erdbeben ihren dreijährigen Sohn Dillon verloren. Auch fünf Jahre später überschattet der unfassbare Verlust, das Gefühl der Ohnmacht und Schuld jede Minute ihres Zusammenlebens. Bis zu dem kalten Wintertag, als Harry denkt, Dillon in Dublin auf der Straße gesehen zu haben. Seither ist er von dem Gedanken besessen, dass sein Sohn noch leben könnte. Und er ist bereit, bis zum Äußersten zu gehen, um die ganze Wahrheit ans Licht zu bringen. Mit unvorstellbaren Folgen...

Nach und nach kommt der Titel zum Tragen, was gut ist. Denn am Anfang war die Geschichte sehr langatmig und nahm erst richtig zum Ende Fahrt auf.

★ ★ ★  
4 von 5 Sternen

Februar 2016


Ein kleines Dorf in Norditalien leidet unter seiner kompletten Bedeutungslosigkeit. Don Antonio, der Pfarrer von Treviso, hat schließlich die Nase voll: Ein Wunder muss her! Kurzerhand lässt er eine Madonnenstatue präparieren und siehe da. Beim nächsten Gottesdienst weint sie rote Tränen. Sofort ist die Presse vor Ort und bald kann sich Treviso vor Pilgern aus der ganzen Welt nicht mehr retten. Alle profitieren von dem Wunder: der Supermarkt, die Trattoria und auch Don Antonio, denn seine Schwester Maria kommt nach Treviso, um ihn bei der Vielzahl der neuen Aufgaben zu unterstützen. Dabei entspinnt sich zwischen ihr und Luigi, dem Friseur, eine zarte Romanze. Doch dann schickt der Vatikan einen Gesandten, der sich von der Echtheit des Wunders überzeugen soll.

Auch wenn die Geschichte recht kurz geschrieben ist, ist es ein unterhaltsames, humorvolles Buch, das locker leicht zu lesen ist. 

★ ★ ★  
4 von 5 Sternen


In einem Vorort der dänischen Kleinstadt Christianssund wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der mit einem Spaten erschlagen wurde. Kommissar Flemming Torp steht vor einem Rätsel: Es gibt keine Spuren, keinen Verdächtigen und kein Motiv. Flemmings Freund Dan Sommerdahl, der sich kürzlich selbstständig gemacht hat, bekommt unterdessen eine E-Mail von seiner Tochter Laura aus dem Internat. Lauras Lieblingslehrerin wurde von einem Heiratsschwindler betrogen. Dan lässt sich überreden, den Hochstapler zu suchen. Während Torp mit seinen Ermittlungen um die Leiche auf der Stelle tritt, kommt Dan dem Heiratsschwindler auf die Schliche. Als Torp schließlich zähneknirschend zustimmt, mit Sommerdahl zusammenzuarbeiten, nehmen beide Fälle eine dramatische Wendung.

Nach dem 1.Fall war ich gespannt, wie der 2.Fall zu lesen sein wird. Und ich bin total zufrieden. Wirklich ein toller, spannender Krimi, der detailliert und originell geschrieben ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle mit Torp und Sommerdahl.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


November 2015


Australien, 1920. Als Tom Isabel zum ersten Mal sieht, ahnt er noch nicht, dass sie sein Schicksal verändern wird. Doch er weiß, dass er für diese Frau alles tun würde. Sechs Jahre später - die beiden sind nun glücklich verheiratet und leben auf der einsamen Insel Janus Rock - strandet an der Küste ein Ruderboot. An Bord: die Leiche eines Mannes und ein zappelndes Baby. Sofort schließt Isabel das kleine Mädchen in ihr Herz und gegen Toms anfängliche Bedenken nehmen sie das Kind als ihr eigenes an. Doch als sie auf das Festland zurückkehren, müssen sie erkennen, dass ihre Entscheidung das Leben eines anderen Menschen zerstört hat....

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird - und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Louisa begegnen wird.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Oktober 2015


Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

September 2015


Die junge Athene Forster ist absolut bezaubernd. Betörend schön, verwöhnt und unberechenbar. Was Wunder, dass sie kaum zwei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem jungen Erben eines weitläufigen Landsitzes wieder ins Gerede kommt. Fünfunddreißig Jahre später hat Suzanna Peacock die Bürde des Vermächtnisses ihrer glanzvollen Mutter zu tragen. Doch sie ist zerstritten mit ihrem Vater und seiner zweiten Frau, und hat schwer zu kämpfen, damit ihre eigene Ehe nicht in die Brüche geht. Der einzige Ort, an dem sie sich wohl fühlt, ist ihr kleiner Coffee-Shop, der zum Vehikel ihrer Selbständigkeit wird. Und zum Treffpunkt der Außenseiter des Ortes. Hier findet sie die ersten wirklichen Freunde ihres Lebens. Hier trifft sie auch Alejandro aus Argentinien, der vor den Schatten seiner eigenen Vergangenheit geflohen ist. Suzanna und Alejandro entdecken, dass eine geheime Seelenverwandtschaft sie verbindet, eine dunkle Seite, die nun zum Schlüssel ihres Glücks wird.

★ ★ ★ 
3 von 5 Sternen


Einmal angenommen … 
… dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher …
Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast?
Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?


★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

August 2015


Wird wohl wieder nichts mit dem hammermäßigen Frühstück bei der Oma. Und das bloß, weil Richter Moratschek diesen Schweinskopf in seinem Bett gefunden hat. Dr. Küstner, wegen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt, ist saudummerweise aus dem Gefängnis geflohen. Und eins ist klar: Hannibal Lecter ist ein Scheißdreck gegen den Küstner. Der Moratschek macht sich vor Angst ins Hemd – aber muss er deshalb ausgerechnet zu Papa Eberhofer fliehen? Und wer ist bitte dieser »Cousin«, mit dem Moratscheks Gattin in Bad Wörishofen gesehen wurde? Mysteriöse Dinge geschehen in Niederkaltenkirchen ...

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Der Gott des Spiels hat Henry Skrimshander ein Geschenk in die Wiege gelegt: Der schmächtige, unscheinbare Junge aus der Provinz ist das größte Baseball-Talent seit Jahrzehnten. Als er in die Mannschaft des Westish College aufgenommen wird, scheint sein Aufstieg in den Olymp vorprogrammiert. Monatelang macht er nicht einen Fehler. Doch dann geht ein Routinewurf auf fatale Weise daneben … und die Schicksale von fünf Menschen werden untrennbar miteinander verknüpft. 

★ ★ ★  
4 von 5 Sternen


Amerika im Jahr 1968: Die Witwe Martha lebt in ihrem abgelegenen Haus ein einsames Leben. Nur an Weihnachten erhält sie von ehemaligen Schülern Besuch. Dann jedoch stehen zwei wildfremde, verzweifelte Menschen vor ihrer Tür: das Mädchen Lynnie und Homan, ein tauber Afroamerikaner. Beide sind aus einer nahen Anstalt geflohen. Wenig später tauchen ihre erbarmungslosen Wächter auf. Während Homan über den reißenden Fluß entkommen kann, wird Lynnie in ihr trostloses Dasein zurückgebracht. Doch was ihre Häscher nicht wissen: Lynnie hat kurz vor ihrer Flucht ein Mädchen geboren und in dem Haus der Witwe verstecken können. In einem geheimen Augenblick verspricht Martha sich um den Säugling zu kümmern. Eine große epische Reise beginnt, die über vierzig Jahre währt.

★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Juli 2015

In der beschaulichen Kleinstadt Christianssund, gibt es einen kleinen Hafen, ein schickes Villenviertel, eine hässliche Fußgängerzone und seit Neuestem eine Leiche. In einer Werbeagentur ist die Putzfrau ermordet worden. Bei den Ermittlungen stößt Kommissar Flemming Torp sofort auf Schwierigkeiten. Torp zieht widerwillig seinen Jugendfreund, den Werbefachmann Dan Sommerdahl hinzu. Nach einem Burn-out wollte Sommerdahl seiner Branche eigentlich den Rücken kehren, nun steckt er wieder mittendrin und jagt zusammen mit Torp den Mörder.

Ein gelungener Start in eine Krimi-Reihe.
Die Handlung ist toll und schön verstrickt, so dass man erst zum Schluss eine Ahnung entwickeln kann, was hinter dem Mord steckt. Die Spannung bleibt daher bis zum Schluss.
★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Nebraska, Anfang der 90er: Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm inmitten von Maisfeldern. Sie leidet unter der Eintönigkeit des Farmlebens und dem strengen Regime ihrer Adoptivmutter, die der hochmusikalischen Sheridan sogar das Klavierspielen verbietet. Zum Glück gibt es den Farmarbeiter Brandon, den Rodeoreiter Nick und den Künstler Christopher, die Sheridan den Hof machen und sie davor bewahren, vor Langeweile zu sterben. Bis in einer Halloween-Nacht etwas Furchtbares passiert. Nun erweist sich, wem Sheridan wirklich vertrauen kann...

Als Fan der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus, war ich auf das Buch gespannt. Doch leider wurde ich enttäuscht. 
Auf fast 500 Seiten erfährt man einiges von Sheridans Liebesleben, dass sie fast ausschließlich mit älteren Männern lebt. Zwischendurch passiert ein Mord und eine Vergewaltigung, worauf nicht tiefer eingegangen wird. Dadurch verliert das Buch an Spannung und wird recht langatmig.
★ ★ ★ 
3 von 5 Sternen


Im alten Schulhaus auf der Insel Valö wird ein Mordanschlag auf die junge Ebba Stark verübt. Kommissar Patrik Hedström vernimmt die verstörte Frau, die gerade erst nach Fjällbacka zurückgekehrt war, um den tragischen Tod ihres kleinen Sohnes besser zu verkraften. Schrifstellerin Erica Falck, Patriks Frau, vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag auf Ebba und der Geschichte ihrer Eltern. Die Elvanders verschwanden Ostern 1974 ohne jede Spur. Sollte dieser ungeklärte Fall der Grund für den Mordversuch gewesen sein?

Es ist bereits der achte Fall für Erica Falck und die Erzählung geschieht auf zwei Zeitebenen. Die langsam aufeinander zulaufen und beide an Ostern 1974 enden. Die Spannung kann von Anfang bis Schluss gehalten werden. Daher hab ich das Buch nicht so schnell aus der Hand genommen.
★ ★ ★  
5 von 5 Sternen


Sommer 2011: Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real.

Nachdem die Kritiken von anderen Lesern sehr gut waren, bin ich mit hohen Erwartungen an das Lesen ran gegangen. Doch ganz teile ich dieses Lob nicht. Auch wenn es an manchen Stellen sehr humorvoll geschrieben wurde, bin ich an manchen Stellen zusammengezuckt.
★ ★ ★ 
3 von 5 Sternen


1960: Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein. Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen - und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003: Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden. Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände. Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden?

Das Buch hab ich regelrecht verschlungen und hat mich in seinen Bann gezogen. Es war mein erstes Buch von dieser Autorin, dass ich gelesen habe und ich glaube, es werden weitere folgen. So schön schreibt sie.
★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Juni 2015 


Deutschlands bekanntester Gehirnforscher warnt vor den Gefahren des digitalen Zeitvertreibs unserer Kinder. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei intensiver Nutzung von Computerspielen und Online-Chats unser Gehirn abbaut. Kinder und Jugendliche sind oft kaum noch lernfähig. Die Symptome: Aufmerksamkeitsstörungen und Realitätsverlust, Stress, Depressionen und zunehmende Gewaltbereitschaft. 

Manfred Spitzers Buch ist ein absolutes Muss für alle Eltern, Lehrer und Erzieher. Nachdem ich es gelesen hatte, habe ich meinen digitalen Zeitvertreib sehr kritisch betrachtet. Denn er schreibt wichtige Erkenntnisse, die für die nächste Generation sehr wichtig sind.
★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der "literarischen Apotheke", verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einen Brief - den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles veränderte und Monsieur Perdu auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

Jeder Charakter ist anders und dennoch sehr spannend. Genau das macht den Reiz an diesem Buch aus und für den Urlaub ist es die perfekte Lektüre.
★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Mai 2015

Willow, ihr lang ersehntes Kind, ist perfekt. Das ist das Erste, was Charlotte O´Keefe hört, als sie ihr Baby auf dem Ultraschallbild sieht. Daran ändert auch Willows Krankheit nichts. Charlotte liebt ihr Kind abgöttisch und will nur eines: es beschützen. Denn Willow braucht allen Schutz der Welt. Beim kleinsten Stoß brechen ihre Knochen. Doch auch ihr Herz kann brechen. Genau das scheint Charlotte zu vergessen, als sie vor Gericht das Geld für die richtige Behandlung erkämpfen will. Doch Charlotte muss behaupten, ihr geliebtes Kind sei besser nie geboren worden...

Die verschiedenen Perspektiven machen die Geschichte sehr spannend, bewegend, sensibel und erschütternd. Dabei erzählen die verschiedenen Sichtweisen auch das Leben mit der Glasknochenkrankheit. 
 ★ ★ ★  
5 von 5 Sternen

Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter in einem Fischerdorf an der Küste Maines, inmitten der Gemeinschaft der Familien, die hier seit Generationen auf Hummerfang gehen. Das Leben der Elfjährigen gerät ins Wanken, als ihre Mutter Carlie eines Tages spurlos verschwindet. Alle Nachforschungen scheinen ins Leere zu laufen. Sie kann nicht fassen, dass der Alltag um sie herum weitergeht, und gibt das Warten auf Carlies Rückkehr nicht auf. Doch langsam, fast unbemerkt, holt das Leben auch Florine wieder ein, mit all seinen Rückschlägen und all seinen Verheißungen.

Obwohl die Geschichte eigentlich nicht sonderlich spannend ist, bleibt die Spannung aufrechterhalten, da die Charaktere der Geschichte sehr viel dazu beitragen. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Und dennoch bleiben am Ende der Geschichte Fragen offen.
★ ★ ★  
4 von 5 Sternen
  
Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu - denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe … 

Ein Lesevergnügen, das immer ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ich hab das Buch verschlungen, da die Geschichte mit viel Witz und bayerischen Charme zu lesen ist.

5 von 5 Sternen

Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs kommt Grace Bradley als Dienstbotin nach Riverton Manor. Selbst noch nicht erwachsen, bewundert sie die Hartford-Mädchen Hannah und Emmeline, die mit ihrer unbeschwerten Fröhlichkeit für Leben auf dem Anwesen sorgen. Doch die Begegnung mit dem jungen Dichter Lord Robert Hunter wird Hannah und Emmeline für immer verändern. Als einzige Vertraute versucht Grace die beiden Schwestern vor Unheil zu bewahren – vergeblich … Mehr als 75 Jahre bewahrt Grace das Geheimnis, bis sie endlich die Wahrheit über jene Tage preisgibt.

Nachdem ich "Die fernen Stunden" gelesen habe, kam dieses Buch an die Reihe. Und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend, da es eine Mischung aus Krimi, Familiensaga und historischen Liebesroman ist und man möchte unbedingt erfahren, welches Geheimnis bewahrt wird. Mich hat das Buch immer etwas an die Serie "Downton Abbey" erinnert.

5 von 5 Sternen
 
April 2015

Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ihre Chancen stehen schlecht, das weiß sie, und an Wunder glaubt sie nicht. Ihre Mutter ist da anders. Sie verschleppt Campbell kurzerhand in das Städtchen Promise in Maine, denn dort sollen auch die unmöglichsten Dinge wahr werden. Doch selbst der Schnee im Sommer oder die stundenlang andauernden Sonnenuntergänge können Campbell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu genießen, scheint fast alles möglich ...

Nach "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" bin ich über dieses Buch gestolpert. Und ich muss sagen, mir gefällt dieses hier um weiten besser. Es hat mich von der ersten Seite gleich mitgerissen und lässt einen auch etwas nachdenken.

5 von 5 Sternen

Himmelblau und Rabenschwarz:
Nach dem Tod ihres geliebten Mannes Ethan ist Sophie zunächst am Boden zerstört. Nie hätte sie sich vorgestellt, dass ihre Ehe einmal so zu Ende gehen könnte. Ihre Freunde und ihre Familie versichern ihr zwar, dass das Leben immer noch lebenswert sei, doch eigentlich kann Sophie das nicht so recht glauben. Sie sieht schließlich nur noch einen Ausweg: Sie muss ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen und noch einmal ganz von vorne anfangen.


Sommertau und Wolkenbruch:
Elinor hat alles, was sich eine Frau nur wünschen kann: Sie hat Erfolg im Beruf und ist glücklich mit Ted verheiratet. Nur ein Kind fehlt zum vollkommenen Glück. Da entdeckt sie, dass Ted ausgerechnet mit seiner Fitness-Trainerin Gina ein Verhältnis angefangen hat. Kurzerhand setzt Elinor den Treulosen vor die Tür. Er zieht zu seiner Geliebten, erkennt aber schnell, dass er ohne seine Frau nicht leben kann - allerdings auch nicht ohne Gina...


Beide Geschichten sind toll zum Lesen, wobei mir die Erste am Besten gefallen hat. Auf jeden Fall eine schöne Lektüre für einen entspannten Urlaub oder für ein kuscheliges Wochenende auf dem Sofa.
 
4 von 5 Sternen


Es beginnt mit einem verloren geglaubten Brief. Ein halbes Jahrhundert hat er darauf gewartet, von Meredith Burchill gelesen zu werden. Als die sonst so beherrschte Frau über den Zeilen in Tränen ausbricht, macht sich ihre Tochter Edie auf die Suche nach dem Absender. Die Spur führt nach Milderhurst Castle, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern leben. Als Edie das verfallene Schloss betritt, beginnt sie zu ahnen, dass hinter den alten Mauern der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter liegt.

Hin und wieder ist die Geschichte recht zäh und man wartet gespannt, wie es endlich weiter gehen wird. Die Personen sind gut charakterisiert und bieten die gewisse Spannung. Schade, dass das Ende so schnell vorbei ist. Denn genau da fängt es an, spannend zu werden.
 
4 von 5 Sternen

Nach dem Tod ihres Mannes Brian vor einem halben Jahr hat Kate sich in ihr Heimatdorf an der Küste Irlands zurückgezogen. Mit der Unterstützung ihrer Verwandten, besonders ihrer Cousine und Vertrauten Sophie, kommt sie langsam zur Ruhe. Eines Tages steht plötzlich ihre Schulfreundin Emma vor der Tür. Die beiden Frauen knüpfen an vergangene Zeiten an, doch Emma scheint etwas zu verheimlichen. Kurz darauf macht Kate eine unangenehme Entdeckung, die ihr bisheriges Leben vollkommen in Frage stellt, und ihr wird klar: Wenn sie wirklich neu beginnen will, muss sie sich mit der Vergangenheit aussöhnen.

Die Geschichte ist flüssig zu lesen, bietet interessante Charaktere und lebendige Beschreibungen. Das Geheimnis ist jedoch relativ schnell klar.
 
4 von 5 Sternen

März 2015

 Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen, und was hier beginnt, ist einer der ergreifendsten und schönsten Liebesromane der Literatur.

Eine sehr nette Geschichte, die sehr emotional geschrieben wurde. Aber dennoch hat mir irgendwas gefehlt bzw. ich hab es mir anders vorgestellt.
★ 
3 von 5 Sternen
 
Bei der 33-jährigen Hamburgerin geht gerade alles schief: Beziehung kaputt, Job weg, und dann stirbt auch noch ihre geliebte Tante Johanna. Immerhin: Sophie erbt Johannas Pension in den Südtiroler Alpen, Chance für einen Neubeginn. Nur: Statt Bergidylle findet sie eine Hütte ohne Gäste vor, und dann ist auch noch das Küchenpersonal weg. Wer soll nun die berühmten Marillenknödel machen? Fast will sie aufgeben, als ein neuer Koch anfängt – hat er auch ein Rezept für das Glück?

Die Geschichte liest sich locker und leicht. Auch wenn sie etwas vorhersehbar ist, ist die Story spannend. Für mich eine ideale Urlaubslektüre und ganz nebenbei schwelgt man in Erinnerungen an den Südtirol-Urlaub.

5 von 5 Sternen

1250. Friedrich II. ist tot, das Reich ist in Aufruhr und nur einer kennt das letzte Geheimnis des Kaisers: Rogers de Bezers, ein Katharer. Er begibt sich auf die Spur des Geheimnisses, das sein Leben für immer verändern wird. Zur gleichen Zeit macht sich eine Zisterzienserin auf, in der Abgeschiedenheit des Steigerwaldes eine neue Zelle zu gründen. Um eine Mitschwester vor der Inquisition zu bewahren, muss ihr Orden berühmt werden. Das Mittel: der Bau eines prächtigen Klosters. Als die Menschen im Ort Schwester Elsbeths Pläne ablehnen, greift sie auf die Hilfe dreier Fremder zurück. Einer von ihnen ist Rogers de Bezers. Elsbeth ahnt nicht, was ihn wirklich nach Wizinsten geführt hat ...

Schnell baut sich aus den drei unzusammenhängenden Erzählsträngen eine Geschichte aus, die sehr detailliert geschildert wird. Man erfährt vieles über das Leben im Mittelalter. Jedoch sind manche Kapitel sehr langatmig und ich hab sehr lange gebraucht, da ich mich immer mal wieder zum Lesen aufraffen musste.
 
4 von 5 Sternen


Februar 2015


Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert – allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten. Ein Albtraum! Zum Glück gibt es Karlas Kollegin, die unterforderte Schuhdesignerin Eva, deren rustikale Tante Mirli mit ihren himmlischen Beerenkipferln und den Erdnüsse futternden Dackel Guido. Doch just, als aus Karlas Kuhdorfkoller Landliebe wird, geht die Schuhmanufaktur Pleite. Der Schock sitzt. Bis die Sache eine unerwartete Wendung nimmt – und ausgerechnet Banken-Paul sich als charmanter entpuppt, als anfangs vermutet ...

Auch wenn die Grundidee (Großstädterin auf dem Land) nicht mehr ganz neu ist, zeigt die unterhaltsame und nette Geschichte eine gelungene Umsetzung. Der Schreibstil ist locker und leicht, der Humor mit Dialekteinfärbung (verwendete Wörter kann man im Glossar nachlesen) ist meiner Meinung nach, klasse geschrieben. Schade nur, dass einige Handlungen sehr schnell abgehandelt werden. Dennoch ein super Unterhaltungsbuch mit tollen Charakteren.
 
4 von 5 Sternen

Venedig zu Beginn des 16. Jahrhunderts: Die Pest grassiert in der Stadt. Sterbenskrank wird die junge Venezianerin Cintia auf eine Seucheninsel gebracht, wo sie dank des Kaufmannssohnes Niccolò überlebt. Ihr gelingt die Rückkehr nach Venedig, doch sie ist zu jung, um das Erbe ihres Vaters, eines reichen Seidenwebers, in Besitz nehmen zu können. Gegen die drohende Vormundschaft raffgieriger Verwandter hilft nur eine rasche Heirat, und so stimmt Cintia kurz entschlossen einer Ehe mit dem Schiffsbauer Paolo zu, zum Verdruss Niccolòs, der ebenfalls um sie geworben hatte. Aus der Vernunftehe wird wider Erwarten Leidenschaft, doch tödliche Konflikte werfen bereits ihre Schatten voraus ...

Nach ein paar Seiten ist mir aufgefallen, dass ich das Buch schon einmal vor Jahren gelesen hatte. Doch ich hab es weiter gelesen und wurde wieder belohnt. 
Die Geschichte ist spannend und detailliert geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, auch wenn die vielen italienischen Begriffe, die man im Glossar nachlesen kann, einen manchmal aus dem Lesefluss bringen. Außerdem erhält man in das historische Venedig einen guten Einblick.

5 von 5 Sternen

Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will mit Christopher, den sie still und heimlich geheiratet hat, in die Flitterwochen fahren. Doch durch Urlaub und Krankheit ist das Büro kurz vor Weihnachten unterbesetzt und Pia springt für einen Tatort ein. Eine ältere Frau wurde aus dem Hinterhalt erschossen. Als sich kurz darauf weitere Morde ereignen, fliegt Christopher ohne Pia in die Flitterwochen. Zusammen mit ihrem Chef Bodenstein fahndet Pia nach dem "Taunus-Sniper".

Die Suche nach dem Täter ist spannend geschrieben und der Spannungsbogen wird daher immer wieder aufrechterhalten. Das Thema ist in den Nachrichten immer wieder aktuell und wird hier gekonnt mit einbezogen. Die Ermittlungen beinhalten einige Überraschungen und neue Wendungen. Daher wird es nie langweilig.

5 von 5 Sternen

Januar 2015

Ausgerechnet Walter soll zu dem kleinen Kreis wohlhabender Senioren gehören, die eine exklusive Reise an die Schlei gewinnen können, wurmt Papa Heinz gewaltig. Als sein Schwager mit einer kleinen Trickserei auch Heinz die Mitfahrt ermöglicht, ist der wieder versöhnt. Mit schickem Anzug und großen Erwartungen machen sich die beiden auf den Weg. Als sie statt einem Drei-Gänge-Menü nur Würstchen auf Pappteller erhalten und Walter sein Bier auch noch selbst bezahlen muss, geht ihnen auf, dass sie »exklusiv« mit »all inclusive« verwechselt haben.

Bisher hab ich alle Reihen gelesen und war bisher immer zufrieden. Doch dieses Mal hat mir etwas gefehlt. Es war nicht so lustig wie sonst und die Personen waren eher oberflächlich beschrieben. Schade!
★ 
2 von 5 Sternen

Australien 1901: Isabella Winterbourne überlebt als Einzige ein Schiffsunglück vor der Küste Australiens. Sie beginnt ein neues Leben unter falschem Namen. Nur der Leuchtturmwärter Matthew weiß davon und kennt das kostbare Schmuckstück, das sie bei sich trägt – doch er schweigt, aus Liebe.
London 2011: Nach dem Tod ihres langjährigen Geliebten Mark Winterbourne zieht sich Elizabeth voller Trauer in ein Cottage in ihrer Heimat Australien zurück. Dort stößt sie auf mysteriöse Hinweise über den Verbleib eines legendären Schmuckstücks, das angeblich beim Untergang eines Passagierschiffs verloren ging. Fasziniert entdeckt sie das Geheimnis der Familie Winterbourne.


Das Buch war so spannend, dass ich es innerhalb von 3 Tagen gelesen habe. Die Geschichte ist zwar hin und wieder etwas schnulzig, aber dennoch sehr schön geschrieben. Und irgendwie möchte man gerne wissen, wie die Geschichte weiter geht. Schade, dass es keine Fortsetzung gibt.

5 von 5 Sternen

Hape Kerkeling schreibt über seine Kindheit, über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, den ersten Farbfernseher und das Auf und Ab seiner Karriere.

Eine Rezension zu einer Autobiografie zu schreiben ist immer schwierig. Doch ich hab mit gelacht, geweint und mitempfunden und finde das Buch sehr lesenswert.

5 von 5 Sternen

Dezember 2014

Ausgerechnet der Darm! Das schwarze Schaf unter den Organen, das einem doch bisher eher unangenehm war. Aber dieses Image wird sich ändern. Denn Übergewicht, Depressionen und Allergien hängen mit einer gestörten Balance der Darmflora zusammen. Das heißt umgekehrt: Wenn wir uns in unserem Körper wohlfühlen, länger lebend und glücklich werden wollen, müssen wir unseren Darm pflegen. 
In diesem Buch erklärt die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders vergnüglich, welch ein hochkomplexes und wunderbares Organ der Darm ist. 

Das Buch ist locker geschrieben und was die Autorin über die Verdauungsorgane schreibt, ist sehr interessant und lehrreich. Mit vielen praktischen Tipps, Infos über Allergien und Intoleranzen ist es ein tolles Buch, zum immer wieder lesen und durchblättern.

5 von 5 Sternen

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat. Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf. Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält, und zwar innerhalb von 12 Monaten.

Ein wunderbares Buch mit viel Gefühl.

5 von 5 Sternen

 
Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönebach. Dort erwartet ihn allerlei Merkwürdiges: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. 
Auch privat geht es bei Kluftinger märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Intimfeind Langhammer lässt nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.

Von Anfang an bin ich Kluftinger-Fan und ich war gespannt, wie der Neue sein wird. Schlussendlich muss ich sagen, dass der Krimi mich etwas enttäuschte. Der gewohnte Humor hat etwas gefehlt.

 
4 von 5 Sternen

November 2014

Als Leo Kreuthner auf dem Wallberg unterwegs ist, kommt ihm Daniela in die Quere. Zusammen suchen sie den Weg ins Tal und finden dabei jedoch dick eingeschneit eine Leiche. Die Tote ist Danielas Schwester und es stellt sich die Frage ob Mord oder Selbstmord. Kommissar Wallner ist sich nicht sicher, bis Leo eine zweite Leiche findet.

Ich hatte die Bände davor nicht gelesen. Schade!
Auf jeden Fall ein unterhaltsames Lesevergnügen.

5 von 5 Sternen


Mabel und Jack blieben kinderlos. Sie ziehen nach Alaska, um neu anzufangen, da Mabel nach einer Totgeburt in der Trauer gefangen ist. Doch das Leben ist hart und die Wildnis setzt ihnen zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt ihnen der Übermut und Mabel und Jack bauen ein Kind aus Schnee. Tags darauf ist das Schneekind weg und Jack entdeckt ein feenhaftes blondes Mädchen am Waldrand. Sie wird das Leben der Beiden komplett verändern.

Ein zauberhaftes, magisches und sehr berührendes Buch. Allein die Gestaltung des Covers und die Seiten im Buch sind ein Traum. Ich sag nur: LESEN!


5 von 5 Sternen


33 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden von Nola, taucht ihr Skelett im Garten des hoch angesehenen Schriftsteller Harry Quebert auf. Direkt neben den Überresten wird das Originalmanuskript des Romans gefunden, den Harry berühmt gemacht hatte. Als Quebert auch noch zu gibt, damals als 34 Jähriger mit der 15-Jährigen ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der Einzige, der noch zu ihm hält, ist Marcus Goldman, ehemaliger Schüler und Freund. Inzwischen ist Goldman ein gefeierter und erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld und auf der Suche nach Inspirationen für sein neues Buch, reist er nach Aurora und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Hier wird ein "Buch im Buch"-Roman erzählt und der flüssige Schreibstil und die vielen Wendungen im Fall halten die Spannung. Teilweise ist es doch recht langatmig, aber es kommt richtig Spannung auf, als fast alle Einwohner von Aurora des Mordes verdächtig sind. Ich fand das Buch richtig gut und fesselnd.

5 von 5 Sternen


Oktober 2014

New Brunswick, Kanada, 1916: Mit 8 Jahren verliert Idella ihre Mutter bei der Geburt des 4.Kindes. Von nun an muss sie den Haushalt führen und es bleibt keine Zeit zum Trauern. Da der Vater seinen Kummer immer mehr in Alkohol ertränkt, verlässt sie als junge Frau ihre Heimat und geht nach Amerika. Dort lernt sie ihren späteren Mann Eddie kennen und baut sich ein neues Leben auf. Doch was wird aus ihrer jüngeren Schwester Avis? So verschieden, wie sie sind, halten sie dennoch zusammen. Komme, was wolle und das über 7 Jahrzehnte.

Dieses Buch ist schön geschrieben und bietet eine abwechslungsreiche Handlung. Man begleitet die Schwestern auf ihrem Weg durch das Leben, die jede schwere Situation meistern und zusammenhalten, bis zum Tod.

5 von 5 Sternen

Zwei Geschwister, Heike und Nele könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur nach außen hin sind sie ein Herz und eine Seele. Das gemeinsame Schreiben ihrer Bücher klappt schon lange nicht mehr. Sie kommen miteinander einfach nicht mehr klar. Bei einem gemeinsamen Auftritt nimmt die Katastrophe ihren Lauf und der darauf folgende Autounfall der beiden, ihren katastrophalen Höhepunkt. Voller Schuldgefühle beginnt Nele ihr bisheriges Geschwisterleben zu reflektieren.

Ein sehr unterhaltsames Buch, da es einen tollen lockeren Schreibstil hat. Mit viel Humor, liebenswerte und vor allem sehr authentische Charaktere runden die Handlung perfekt ab.

5 von 5 Sternen

Zwei Morde stellen die Polizei in Stockholm vor ein großes Rätsel. Ein Mann wird erhängt in seiner Wohnung gefunden, in der es jedoch keine Möbel gibt. In einem Boot, welches nicht gesunken ist, wird eine Frauenleiche gefunden. Sie ist ertrunken. 
Beide Todesfälle scheinen erst auf den zweiten Blick einen Zusammenhang zu haben. Und Joona Linna möchte unbedingt in diesem Fall ermitteln.

Es gibt viele Handlungsstränge und sehr viele Personen, die gut zueinanderpassen. Dadurch erhält das Buch die gewisse Spannung. Für mich ist Joona Linna ein weiterer Ermittler in meiner Liste, der Lieblings-Ermittler.

5 von 5 Sternen


Als Jugendlicher wurde Lukas Saalfeld als Mörder seiner Freundin verurteilt. Nun mit 50 Jahren, verheiratet und Vater zweier Töchter, weiß niemand davon.
Seine dunkle Seite hat er unter Kontrolle, doch mit dem Heranwachsen seiner Tochter erwacht der Trieb in ihm erneut. Und als ein Mord an einem jungen Mädchen seine Handschrift trägt, gerät er ins Visier der Ermittler. Das Fatale daran ist, dass Lukas sich nicht erinnern kann, was in jener Nacht mit dem Mädchen geschah.

Ein sehr mitreißender und spannender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Bis zum Schluss bleibt er spannend und das Ende ist ziemlich überraschend.

5 von 5 Sternen

Als die Waise Varvara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten "Spioninnen" im Palast. Als die junge Sophie, die spätere Katharina die Große an den Hof kommt, wird Varvara ihre engste Verbündete auf dem Weg zur Macht.

Das Cover hat mich gleich angesprochen und daher hab ich es gleich in der Bücherei ausgeliehen. 
Der historische Hintergrund ist gut gelungen und wirkt nicht langatmig, sondern spannend, da die Autorin einen flüssigen Sprachstil hat.
 
4 von 5 Sternen
 
September 2014

Als Theo Decker 13 Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein schreckliches Unglück, das sein ganzes Leben für immer verändert. Vom Vater im Stich gelassen, versinkt er in tiefster Trauer. Auch das Gemälde "Der Distelfink", das er seit dem Unglück verbotenerweise in seinem Besitz hat, kann ihm nicht aus der Trauer helfen. Jedes Jahr, das vergeht, rutscht er immer weiter in kriminelle Kreise.

Für über 1000 Seiten habe ich etwas Anderes erwartet. Anfangs fand ich das Buch sehr gut. Doch ich wurde ungeduldig und musste mich zum Schluss aufraffen es weiter zu lesen. Das gewisse Etwas fehlt und die Geschichte plätschert so dahin, ohne dass noch etwas passiert.
 
3 von 5 Sternen

Isle of Skye, 1912: Die schottische Schriftstellerin Elspeth erhält einen Brief des jungen Amerikaners David, der ihre Gedichte bewundert. Obwohl ein Ozean zwischen beiden liegt, entwickelt sich eine tiefe Liebe.
Im 2.Weltkrieg, mehr als zwei Jahrzehnte später, entdeckt Elspeths Tochter Margaret die Briefe von David und ihrer Mutter. Sie kommt der Geschichte dieser Liebe auf die Spur.

Das Buch ist in Briefform geschrieben, die voller Gefühle sind, jedoch nie kitschig wirken. Man versinkt regelrecht in den Roman und möchte nicht, dass das Buch endet. Denn es berührt einen so und man möchte es am liebsten noch einmal lesen.

5 von 5 Sternen

Eine ausführliche Rezension gibt es hier zu lesen.


Die junge PR-Managerin Kate Powell wünscht sich ein Kind. Jedoch hat sie keinen Partner und deswegen entschließt sie sich für eine künstliche Befruchtung. Ein anonymer Spender kommt für sie nicht in Frage. Daher gibt sie eine Anzeige auf, um einen geeigneten Spender zu finden. Sie lernt dadurch Alex Turner kennen und lieben, der ein passender Kandidat zu sein scheint. Doch er ist nicht der, für den er sich ausgibt und damit fangen die Probleme erst richtig an.

Leider war ich von der Story enttäuscht.
Mir fehlt die Spannung, um es einen Thriller nennen zu können. Am Anfang liest es sich eher nach einem Roman und die Spannung kommt erst gegen Ende des Buches, als die Probleme sich zeigen.
Außerdem waren für mich die Gedanken der Hauptperson unverständlich und zum Teil sehr übertrieben.
 
2 von 5 Sternen


August 2014

Im Sommer 1987 gab es im schwedischen Nordkoster einen brutalen Mord, bei Vollmond und Springflut. Das Opfer ist eine unbekannte, junge, hochschwangere Frau. Der damalige Ermittler Tom Stilton zerbricht an diesem Fall.
23 Jahre später soll die angehende Polizistin Olivia Rönning, für eine freiwillige Seminararbeit, einen "Cold Case" knacken. Sie entscheidet sich für den sogenannten Ufermord aus dem Sommer 1987. Sie geht diesen Fall voller Eifer an und muss aber schnell feststellen, dass sie nur mit Hilfe von Tom Stilton den Mord aufklären kann. Doch der ist seit Jahren spurlos verschwunden.

Dieser Krimi liest sich anfangs sehr schwer, da man schon konzentriert dran gehen sollte. Es gibt viele Handlungssprünge und Perspektivwechsel, die mit vielen schwedischen Namen gespickt sind. Mit der Zeit wird das Lesen dann flüssiger.
Die Handlung selbst fand ich spannend und interessant. Die Geschichte kann von Anfang bis Ende die Spannung halten. Da auch einen zweiten Brennpunkt präsentiert wird und beide Handlungen regelmäßig hin und her springen.

4 von 5 Sternen


Der Eberhofer Franz steht unter Mordverdacht!
Der über alles geliebte Vorgesetzte Barschl, vom Franz auch mal gerne Arschl genannt, wurde mit durchgeschnittener Kehle auf dem Polizeihof gefunden. Und so wie es aussieht, war der Eberhofer der Letzte, der ihn noch lebend gesehen hat. Doch dabei haben sie sich nicht im Guten verabschiedet und bei der Mordwaffe handelt es sich um Franz´ Hirschfänger. 
Zusammen mit seinem Freund Rudi ermittelt der Eberhofer auf eigene Faust.
Und als ob, das nicht genügen würde, hat sich auch noch ein Gast auf dem Hof einquartiert, der nicht nur der Oma, sondern auch dem Eberhofer sein Leben verändert.

Die Allgäuer haben den Kluftinger und die Niederbayern den Eberhofer. Und beide mag ich richtig gern.
Auch wenn es im 4.Fall die gleiche Sippschaft ist, wie in den anderen Büchern, wird es nicht langweilig. Mit viel Witz und bayerischen Charme liest sich das Buch schnell und bietet ein kurzweiliges Vergnügen.

5 von 5 Sternen
 
Mit 10 Jahren wird Natascha Kampusch am 2.März 1998 entführt. Im Keller eines Einfamilienhauses wird sie von ihrem Entführer Wolfgang Priklopil für achteinhalb Jahre gefangen gehalten.
Sie wird von ihm misshandelt, gepeinigt, gedemütigt und erst im Sommer 2006 gelingt ihr die Flucht. 
In diesem Buch schildert sie ihre eigene Geschichte.

Dieses Buch möchte ich nicht rezensieren, wie ich es seither gemacht habe. Ich denke die meisten Menschen werden die Geschichte um ihre Entführung, das Leben in Gefangenschaft und die Flucht, aus den Nachrichten kennen. Es ist einfach unglaublich, was sie erlebt hat und wie sie die Zeit gemeistert hat.

 
Wir schreiben das Jahr 1996 und die 16-jährige Emma bekommt von ihrem Vater ihren ersten Computer geschenkt. Als sie mit Hilfe ihres besten Freundes Josh ihren E-Mail-Account einrichtet, gelangt sie zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite. Doch diese zeigt Emma 15 Jahre später und geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren keine Arbeit hat und unglücklich verliebt ist.
Emma will dies aber nicht hinnehmen und führt bewusst Änderungen in der Gegenwart durch. Doch diese Versuche ihr Schicksal zu ändern, verändert nicht nur ihr zukünftiges Facebook-Profil, sondern setzt auch eine Kettenreaktion in Gang...

Die Geschichte liest sich kurzweilig (ich war an einem Tag fertig), beinhaltet lustige Szenen und wird aus der Perspektive von Emma und Josh erzählt. 
 Man schwelgt auch etwas in Erinnerungen, da ich 1996 8 Jahre alt war und mich noch gut erinnern kann, als man mit einem Discman Musik hörte, jeden beneidete der einen Computer hatte und man die Telefonleitung blockierte, wenn man im Internet unterwegs war.
Spannend ist natürlich an dieser Geschichte, inwiefern man mit dem Wissen um die eigene Zukunft diese verändert. Die Idee ist super, nur an der Umsetzung hapert es ein wenig.

4 von 5 Sternen

Kaum vom Urlaub zurück wird Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufe: Ein Nachtwächter lag mehrere Tage unentdeckt in einem Firmengebäude. Doch schnell wird klar, es war Mord. Die Ermittlungen führen Pia gemeinsam mit Oliver von Bodenstein zur Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpfen. Dabei stoßen sie auf ein Grundstück, das nun 2 Millionen wert ist und auf einen weiteren Mann, dem das nun das Leben kostet. Nun wird der Kreis der Verdächtigen immer größer und alle kämpfen vorgeblich für die gute Sache. Pia übernimmt die Ermittlungen, da ihr Chef vorerst suspendiert wurde. Doch alle Verdächtigen haben ein eigenes Motiv und doch ist nichts wie es scheint. Bis alle Lügengeschichten aufgedeckt werden.

Nele Neuhaus weiß einfach, wie man einen spannenden Krimi schreibt, in dem die zwischenmenschlichen Probleme nicht verloren gehen.
Das Thema "Klimawandel" wurde geschickt mit verschiedenen Spannungsbögen eingebaut.

5 von 5 Sternen

 
Porto Vergogna im Frühjahr 1962: Pasquale hat eine Pension geerbt, und er hat eine Vision: Er will aus dem verschlafenen ligurischen Fischernest einen glamourösen Ferienort machen, der Touristen aus aller Welt anlockt.
Dann checkt eine junge amerikanische Schauspielerin in seiner Pension ein, und mit der fremden Schönheit kommt tatsächlich die Welt nach Porto Vergogna. 
Pasquale verliert sein Herz an die Amerikanerin und als sie wieder abreist, ist für ihn nichts mehr, wie es war.
Doch 50 Jahre später macht er sich auf die Suche. Ob er die Schauspielerin finden wird?

Bevor ich angefangen habe das Buch zu lesen, hat mich das Cover schon sehr angesprochen. Es vermittelt den Eindruck eines Sommerromans und macht Lust die Geschichte zu lesen.
Die Geschichte wechselt immer zwischen der Vergangenheit (Italien 1962 und die Ankunft der amerikanischen Schauspielerin) und der Gegenwart (die Suche des alten Pasquale nach der Schauspielerin in Amerika) und vermischt verschiedene Charaktere, die doch alle irgendwie miteinander verbunden sind. Dadurch ist das Buch sehr interessant aufgebaut und liest sich spannend. 
Mir hat das Buch gut gefallen, da der Autor es gut versteht, die Geschichte leben zu lassen.
 
5 von 5 Sternen

 
Damit hatte sie nicht mehr gerechnet. 
Linda ist 35, betrogen, verlassen und ihr Dekolleté sieht keinen Tag jünger aus, als es ist. Trotzdem hat sie plötzlich genau das Problem, das sie immer schon haben wollte: eine Affäre mit einem verheirateten Mann.
Und natürlich kann so was nicht lange gut gehen, denn nach drei Monaten kommt eine Affäre in die Jahre, heißt es. Aber in Lindas Fall passiert alles viel schneller - und ganz anders als erwartet. 

Leider hat mich dieses Buch gelangweilt, da die Spritzigkeit fehlt, das Thema ein altbewährtes ist und nichts Neues verspricht. Der Höhenrausch blieb aus! 
 
2 von 5 Sternen

 
Willkommen in der verrückten Welt von Bridget Jones - genauer gesagt: Bridget Darcy. Mit Mark Darcy, ihrer großen Liebe, hat Bridget zwei entzückende Kinder: William, genannt Billy, und Mabel. Doch mittlerweile ist Bridget eine alleinerziehende Mutter, die als Drehbuchautorin arbeitet und versuchen muss, Beruf, Kindererziehung und Hausfrauenpflichten unter einem Hut zu bringen. Und Bridget wäre auch nicht Bridget ohne ihren beständigen Kampf um ihr Idealgewicht oder das Streben nach unerreichbaren Zielen wie dem perfekten Outfit oder so vielen Twitter-Followern wie Lady Gaga. Glücklicherweise kann sie sich in allen Krisen auf die Unterstützung ihrer Freunde verlassen, die mit Rat und Tat für sie da sind. Dass Bridget ihr Herz nun ausgerechnet an einen Mann verloren hat, der gut zwanzig Jahre jünger ist als sie selbst, macht ihr das Leben allerdings nicht einfacher ...  

Schnell habe ich mich festgelesen und man schmunzelt über die Fettnäpfchen der Bridget Jones. Die Geschichte ist spannend und lustig geschrieben. Da ich die vorherigen Bücher nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob im 3.Teil etwas fehlt. Jedoch finde ich, dass die Geschichte eine lockere leichte Unterhaltung bietet.
 
5 von 5 Sternen


 Juli 2014

Juni 2010: Bei Eddersheim in der Nähe von Frankfurt wird eine Leiche aus dem Main geborgen. Ein junges Mädchen, höchstens 16 Jahre alt. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass sie schwer misshandelt wurde. Das Seltsame: Es liegt keine Vermisstenanzeige vor.
Wochen später haben Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein immer noch keinen Hinweis auf die Identität des Mädchens, die Stimmung im Hofheimer K11 ist gedrückt. Da werden sie zu einem neuen Fall gerufen: Die Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann wurde brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt. Sie überlebt schwer verletzt, ist zunächst aber nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen ergeben, dass Hanna Herzmann einer brisanten Geschichte für ihre Sendung auf der Spur war, doch niemand weiß, worum es bei ihren Recherchen ging.
Pia und Bodenstein verfolgen Spuren, die in die Vergangenheit zurückreichen. In ihren Ermittlungen kommen sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur, und Pia weiß nicht mehr, ob sie ihrem Chef noch trauen kann.

Für Nele Neuhaus-Fans ein weiterer toller Krimi, der eine spannende Geschichte beinhaltet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da man erfahren will, wer hinter den grausigen Verbrechen steht.
 
5 von 5 Sternen


 
Eigentlich will Harold Fry nur einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. 
Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Die Reise, die immer wieder von Erinnerungen Harolds an seine Familie durchsetzt wird, ist recht langwierig beschrieben. Anfangs liest es sich sehr gut, wird jedoch zur Hälfte immer schwieriger, da der Spannungsbogen manchmal leider überspannt ist. Man möchte endlich wissen, wie es ausgeht. Erst am Ende erfährt man den wahren Auslöser dieser Pilgerreise. Doch dieser ist dann emotional und trifft das Herz.
4 von 5 Sternen


Von einem anonymen Briefeschreiber in eine verlassene Lagerhalle in Frankfurt Fechenheim gelockt, entdeckt ein Ehepaar eine Frauenleiche. Die Unbekannte wurde bei lebendigem Leib zersägt, bei der Leiche finden sich gemahlene Farnsamen und ein halb verwester Katzenkadaver. Was das neu formierte Team um die beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Die Frau ist bereits das vierte Opfer eines Serienkillers, der seine Morde als bizarre Themenwelten inszeniert und dabei eine Detailbesessenheit an den Tag legt, die selbst abgebrühte Ermittler erschaudern lässt. Und noch ist sein "Werk" nicht vollendet...

Den Thriller fand ich sehr spannend, da der Fall gut ausgedacht ist und die Spannung gehalten werden kann. Man bleibt neugierig, da die Beweggründe zu den Taten nur langsam offengelegt werden.
 
5 von 5 Sternen 

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