[XMAS] Ein Adventskalender für den kleinen Mann


Dass der kleine Mann dieses Jahr zur Weihnachtszeit einen Adventskalender bekommt, war mir schnell klar. Wie er jedoch aussehen soll und womit gefüllt wird, war ein langes Hin und Her. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. 
Soll es ein gekaufter Adventskalender mit kleinen Büchern werden? Oder doch ein gebastelter mit Kleinigkeiten? Oder bekommt er meinen Adventskalender aus Kindheitstagen vererbt, den ich dann befülle?

Der Gedanke einen Adventskalender mit schönen Dingen zu befüllen, die dem kleinen Mann gefallen werden, wurde immer größer. So machte ich mich auf die Suche, nach kleinen Geschenken, die er nach dem Auspacken auch gleich verwenden kann.



So habe ich neben zwei schönen Weihnachtsbüchern, vier Fahrzeuge gekauft, die ihm mit Sicherheit gefallen werden. Sind doch Fahrzeuge jeglicher Art beim kleinen Mann im Moment hoch im Kurs.


Und da er eine kleine Wasserratte ist und baden über alles liebt, habe ich ein neues Badewannenspielzeug gekauft. Die Badeenten, Schiffchen und Fische kann ich auf neun Tage verteilen.



Für seine Kinderküche bekommt er drei Teile und einen Kreisel habe ich auch noch entdeckt. Für einen kleinen Snack zwischendurch oder für Ausflüge sind die Quetschies gedacht. Und für Nikolaus und heilig Abend habe ich ihm dann doch noch eine Kleinigkeit an Schokolade gekauft.



Gerne hätte ich dem kleinen Mann meinen Adventskalender aus der Kindheit aufgehängt. Aber leider sind die Säckchen zu klein.
Entschieden habe ich mich dann für Papiertüten aus dem Drogeriemarkt, die ich mit roten Motiven (Sterne, Tannenbäume, Schneeflocken) beklebt habe. Kleine Holzsterne mit Zahlen, die an Wäscheklammern befestigt sind, verhindern, dass der kleine Mann in die Tüten schauen kann.


Eigentlich wollte ich die Tüten im Flur auf die Bilderleisten stellen. Aber leider reicht der Platz nicht aus. Zur Probe und für die Blogfotos habe ich den Adventskalender ins Wohnzimmer auf die breite Fensterbank gestellt. Ob dies ein geeigneter Platz ist, wird der Alltag mit dem kleinen Mann schon zeigen.


Ich bin schon sehr gespannt, wie er darauf reagieren wird. Wenn am 1.12. dann auf einmal die Tüten stehen werden und er sich am Nachmittag eins nehmen darf. 

Was kommt oder kam bei Euch in den Adventskalender Eurer Kinder?

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Nusskuchen zum 2.Geburtstag


Gestern wurde der kleine Mann zwei Jahre alt.
Vor zwei Jahren hat er uns aus einem Paar zu Eltern gemacht. An diesem 20. November hat er Glück und Freude in unser Leben gebracht und die letzten zwei Jahre sind nur so verflogen.
Mit den Großeltern, Ur-Großeltern, Paten und Freunden werden wir erst am Sonntag feiern. Und dennoch gab es gestern für unseren kleinen Mann einen Geburtstagskuchen.


Nusskuchen
Zutaten für eine 26er Springform

sechs Eier
180g weiche Butter
150g Zucker
150g Schokostreusel
200g gemahlene Haselnüsse
120g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1Pck. Vanillezucker
100 g Vollmilchschokolade für die Glasur

1. Die Springform einfetten.

2. Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit der Butter und dem Zucker gut schaumig schlagen. Die Schokostreusel mit den Haselnüssen, das Mehl, das Backpulver und den Vanillezucker vermischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben. 
3. Den Teig in eine Springform füllen und für ca. eine Stunde im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze backen. Stäbchenprobe durchführen!

4. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und dann mit der über dem Wasserbad geschmolzenen Schokolade überziehen.


Das Originalrezept stammt von hier.

Liebe Grüße

Anette

[CHILDREN´S BOOK] Xaver im Uhrenland von Heidi Knoblich


Das dritte Jahr in Folge darf ich Euch das neue Weihnachtskinderbuch von Heidi Knoblich vorstellen. 
Über diese Zusammenarbeit freue ich mich immer sehr, da die Bücher, und ihre Geschichten über den Schwarzwald und seinen Traditionen, mir eine große Freude machen.


Heidi Knoblich war so lieb und hat mir ein paar Fragen rund um das Buch beantwortet.

Worüber handelt die Geschichte "Xaver im Uhrenland"?

Xaver aus dem Schwarzwald will Uhrenhändler in London werden, ein Schwarzwald-Engländer wie Onkel Johann. Hirtenjungen können aber keine Uhrenhändler werden, sagen die zurückgekehrten reichen Händler, die beim Kronenwirt von ihren Abenteuern im Uhrenland erzählen. Doch eines Tages nimmt ihn Onkel Johann als Gehilfen nach London mit. Der Vater hat aber eine Bedingung: Bis Weihnachten muss Xaver beweisen, dass er für den Uhrenhandel taugt, sonst muss er daheim wieder Kühe und Ziegen hüten. Schnell lernt er, Uhren zu verkaufen und zu reparieren. Doch dann passiert ihm kurz vor Weihnachten ein großes Missgeschick. Ob ihm Vicky, deren Schwarzwälder Großvater ein Uhrengeschäft an der London Bridge besitzt, aus der Not helfen kann?

Eine warmherzige Geschichte über Heimweh und Freundschaft im weihnachtlichen London in der Zeit von Queen Victoria.

Wie kamen Sie zu der Idee ein Buch über das Schwarzwälder Uhrmacherhandwerk zu schreiben?

Seit mir vor vielen Jahren im Londoner Stadtverkehr englische Firmenwagen mit Schwarzwälder Familiennamen wie Winterhalter und Hummel aufgefallen sind, bin ich beeindruckt von der Weltoffenheit und dem Tüftelgeist der Schwarzwälder, die aus existenzieller Not mit ihren aus Holz gefertigten Uhren die Zeit in die englischen Häuser brachten. Diese besonderen Uhrenhändler stammten hauptsächlich aus St. Märgen. Wenn sie als wohlhabende Leute in den Schwarzwald zurückkehrten, hielten sie an den aus England mitgebrachten Sitten und Umgangsformen fest. Von Weitem schon waren sie an ihrem zurückhaltenden, vornehmen Wesen zu erkennen, was sie durch korrekte Kleidung und eine wertvolle Taschenuhr in ihrer Westentasche noch unterstrichen. Ihre Frauen hoben sich durch gediegenen Granatschmuck als „Engländerinnen“ hervor und zelebrierten regelmäßig ihre Tea Time, bei der sie sich ausschließlich in der englischen Sprache unterhielten. All das hat mich fasziniert. Die Welt der „Schwarzwald-Engländer“ habe ich in meinem gleichnamigen Bühnenstück bereits festgehalten. Es wurde in den Jahren 2004 und 2005 den Winter über in St. Märgen in der „Goldenen Krone“, einem Originalschauplatz, aufgeführt. Im Publikum saßen hin und wieder Nachfahren dieser Uhrenhändler, die extra aus London angereist kamen, weil sie wissen wollten, wie ihre Vorfahren lebten.


Wie lange haben Sie gebraucht, um dieses Buch zu schreiben?

Ich habe ungefähr ein Jahr daran gearbeitet. So genau weiß ich es nicht mehr, denn wenn ich einmal mit dem Schreiben begonnen habe, ziehen mich meine Figuren so in ihren Bann, dass ich über dem Schreiben und Recherchieren die Zeit vergesse. Die Recherchearbeit darf man nicht unterschätzen, auch sie hat sehr viel Zeit beansprucht. Es ist ja eine Geschichte, die aus einer Zeit erzählt, in der vieles anders war als heute, besonders in London. Der Big Ben, heute ein Wahrzeichen von London, existierte damals noch gar nicht, ebenso die Tower Bridge – nur um die einfachsten Dinge zu erwähnen. Auch einen Christbaum kannten die Engländer damals noch nicht. Diese Tradition wurde erst viel später durch Queen Victorias deutschen Ehemann Prinz Albert in England eingeführt. Dann waren da Fragen wie: Wie waren die Handelsbedingungen der Uhrenhändler? Wie haben sie gelebt, was konnten sie sich leisten und was nicht? Auffallend ist, dass es damals, also um ca. 1840, schon Street Food gab und Straßenstände, an denen man einen Kaffee trinken konnte. Und dies aus dem einfachen Grund: Viele Menschen in London hatten damals keine eigene Küche.

Wussten Sie schon am Anfang der Geschichte, wie sie enden wird?

Ich wusste jedenfalls, dass diese Geschichte ein schönes Ende haben muss, weil es eine Weihnachtsgeschichte ist. Darauf habe ich hingeschrieben, und ich bin mit diesem Ende sehr glücklich. Ich bin wirklich froh für Xaver, dass seine Geschichte so schön ausgegangen ist, denn es sah lange schlecht für ihn aus. So im Nachhinein betrachtet ist es mir nun, als habe er mir seine Geschichte selbst erzählt. Ich mag den kleinen Kerl sehr.


Mit dem Buch "Xaver im Uhrenland" ist es Heidi Knoblich wieder einmal gelungen, eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Denn ich bin mir sicher, auch den Erwachsenen wird die Geschichte gefallen.


Die Geschichte ist eine tolle Einstimmung auf Weihnachten und nicht nur wegen der schönen Illustrationen von Martina Mair bietet es sich zum Vorlesen für ältere Kinder sehr gut an.


Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Zusammenarbeit mit Heidi Knoblich und dem Silberburg-Verlag. 
Vielen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplares.

[FOOD] Apple Pancakes mit Zimt


Die Herbstzeit ist bei uns auch eindeutig die Zeit der Äpfel.
Täglich gibt es bei uns einen oder zwei Äpfel zur Zwischenmahlzeit. Aber auch im Kuchen oder in einem Dessert findet man das Kernobst oft vor.
So haben wir letzten Freitag ein neues Rezept ausprobiert, und da es nicht nur beim kleinen Mann sehr gut ankam, teile ich es heute mit Euch.


Apple Pancakes mit Zimt
Zutaten für ca. 7-8 Pancakes

1 Apfel
3 Eier
140ml Milch
115g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker
3g Backpulver

1. Den Apfel schälen, in dünne Streifen schneiden und diese nochmals teilen. 

2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Mehl, dem Backpulver und der Milch zu einem Teig verrühren. Den Zimt und den Vanillezucker unterrühren.

3. Den Eischnee vorsichtig unterheben und anschließend die Apfelscheiben vorsichtig unter den Teig mischen.

4. Eine Pfanne auf mäßiger Hitze erwärmen und jeweils eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben. Den Teig für ein paar Minuten ausbacken und mit einem Pfannenwender den Pancake wenden und von der anderen Seite ausbacken.

5. Die Pancakes mit Puderzucker bestäuben.


Die Zubereitung ging auch mit der Hilfe vom kleinen Mann relativ schnell und das Ergebnis waren leckere Pancakes, die an einem grauen Novembertag genau richtig waren.

Das Originalrezept stammt von hier und weitere Rezepte mit Äpfeln findet Ihr hier.


Eine schöne Woche wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Apfel-Quark-Gugelhupf


Die Wettervorhersage für das Wochenende zeigt bei uns typisches Wetter für den November. Grau, kalt und regnerisch. Bei Euch vielleicht auch? Denn dann hätte ich Euch ein leckeres Rezept für einen gemütlichen Nachmittag mit Tee und einer kuschligen Wolldecke.


Apfel-Quark-Gugelhupf
Zutaten für eine Gugelhupfform

125g weiche Butter
125g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250g Magerquark
350g Mehl
1 Pck. Backpulver
3g Zimt
8 EL Milch
1 Apfel

1. Die Gugelhupfform gut einfetten und eventuell mit Mehl ausstäuben. 

2. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.

3. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker gut verrühren. Die Eier einzeln dazugeben und sehr gut unterrühren. Den Quark ebenfalls unterrühren.

4. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und gut verrühren. Zum Schluss die Apfelwürfel unterheben.

5. Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 50-60 Minuten backen. 

6. Den Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und erkalten lassen.


Durch den Apfel und dem Quark ist der Gugelhupf sehr saftig und der Teig sieht, wie auf dem Bild, aus, als ob er nicht fertig gebacken wäre. Dem ist jedoch nicht so und der Kuchen schmeckt richtig gut.


Das Originalrezept stammt von hier.

Und Euch wünsche ich nun ein gemütliches Wochenende.

Liebe Grüße

Anette

[12tel Blick] Im Oktober 2017

An einem Sonntagmorgen ging es zum Standpunkt des 12tel Blicks. 
Ob sich der Herbst dort zeigt?

Sonntag, 22. Oktober 2017 um 11:16 Uhr

Ja, auch hier macht sich der Herbst bemerkbar. 
Die große Trauerweide hat vereinzelt schon gelbe Blätter und im gegenüberliegenden Eiscafé ist trotz Sonnenschein und angenehmen Temperaturen nichts los.
Das Gras wurde gemäht und die Sonne lässt die gelbe Hausfassade strahlen.


Weitere 12tel Blicke gibt es bei Tabea zu sehen.

Schöne Feiertage wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[MONATSRÜCKBLICK] Unser Oktober 2017


Jetzt haben wir doch schon tatsächlich Ende Oktober! 
Der November naht und der kleine Mann hat in nicht einmal vier Wochen seinen 2. Geburtstag. Habe ich während der Elternzeit schon geschrieben, dass die Zeit so schnell vergeht. So vergeht sie nun, seit ich wieder arbeite, noch viel schneller.


Gesehen: Wie im Garten ein Specht am Nistkasten die Einflugsöffnung vergrößert. Mittlerweile ist das Loch groß genug und er hat das alte Nest der Kohlmeisen hinausgeworfen.

Gehört: Viele Herbstlieder und Fingerspiele im Morgenkreis, die ich zum Teil noch aus der Ausbildungszeit kenne und daher gleich mit den Kindern mitmachen konnte.

Gelesen: Viele neue Namen, die man dann aber wieder anders ausspricht.

Getan: Viele Taschentücher gekauft, da die Schnupfennase vom kleinen Mann leider wieder da ist.

Gegessen: den ersten Lebkuchen! Aber bei dem herbstlich nassen Wetter konnte ich am Montag nicht widerstehen.

Getrunken: Apfel-Ingwer-Tee


Geärgert: Spontan fällt mir nichts ein. 

Gelacht: Über das Bild, dass mir die Tagesmutter vom kleinen Mann per WhattsApp-Nachricht schickte. Da ist er doch tatsächlich während dem Essen am Küchentisch eingeschlafen. 

Geplant: Den neuen Alltag. Auch wenn ich nur drei Tage in der Woche arbeiten gehe, ändert sich so einiges.

Gewünscht: Habe ich mir einen tollen ersten Arbeitstag, den ich dann auch hatte.

Gekauft: Die ersten Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke für den kleinen Mann.

Geklickt: Die ersten Ideen für die Weihnachtszeit (Adventskalender, Deko, Rezepte, Geschenke).


Einen schönen Donnerstag wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[NATURE] Herbstlicher Wald


Letzten Sonntag nutzten wir, wie so viele andere Menschen auch, das sehr sonnige Herbstwetter für eine Wanderung. Der kleine Mann durfte wieder auf Papas Rücken die Wanderung erleben und so wanderten wir die 10 km zu einem Wanderheim des Schwarzwaldvereins.


Bis wir jedoch an unserem Ziel ankamen, ging es bergauf und bergab durch den Wald mit tollen Lichtspielen. Gerade im Herbst gefällt mir das weiche Licht sehr gut und wir mussten öfters mal anhalten, weil ich wieder ein schönes Motiv zum Fotografieren entdeckte.


Und wie viele Fliegenpilze wir gefunden haben, glaubt uns wohl auch keiner. Bei 13 (!) Exemplaren habe ich dann aufgehört zu zählen. Zum Teil waren es sehr große Fliegenpilze, die direkt am Wegesrand standen.



Eigentlich wollten wir die Aussicht auf die Schwarzwaldgipfel noch von einem Aussichtsturm genießen. Aber als wir die Menschenmassen um und auf dem Turm sahen, haben wir es sein lassen.


Wir sind diese Strecke schon oft gewandert, aber solch viele Menschen sind uns noch nie begegnet. Alle Einkehrmöglichkeiten an der Strecke waren bis auf die letzten Plätze belegt. Aber es war ja auch kein Wunder bei diesem herrlichen Herbstwetter.


Dieses Wochenende wird sich der Herbst wohl von seiner nassen Seite zeigen. Doch wir haben so viele Sonnenstrahlen in dieser Woche getankt, da machen wir es uns einfach zu Hause gemütlich.


Ein gemütliches Wochenende wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[DIY] Blätter-Girlanden am Fenster


🎶 "Heute malt, bei uns im Wald, der Herbst die Blätter bunt.
Sogar die kleinsten Blätter werden angemalt. Das ist doch viel netter und da freut sich der ganze Wald." 🎶


Nicht nur im Wald werden die Blätter vom Herbst angemalt, sondern auch bei uns im Städtle. Und so habe ich mit dem kleinen Mann schon fleißig Blätter und andere Herbstschätze gesammelt.


Die Blätter habe ich einige Tage gepresst und dann mit einem dünnen Garn aufgefädelt. Direkt am Kinderzimmerfenster aufgehängt, verschönern sie nun die Aussicht auf das bunte Herbstlaub gegenüber.


Und wenn dann noch die Nachmittagssonne ins Zimmer scheint, färben sich die Blätter noch bunter.


Eine schöne Woche wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Apfel-Mandel-Kuchen mit Quark


Trotz spätem Frost im Frühjahr hatte unser Apfelbaum im Garten noch nie so viele Äpfel, wie diesen Herbst. Wir waren überrascht und freuten uns sehr, da ringsherum die Apfelbaumbesitzer eher über die schlechte Ernte jammerten. 
So gab es täglich einen oder zwei Äpfel zum Essen und mit dem allerletzten Apfel von unserem Baum habe ich am Wochenende einen Apfelkuchen gebacken.


Apfel-Mandel-Kuchen mit Quark
Zutaten für eine 20cm Springform

1 Apfel
Saft einer Zitrone
80g weiche Butter
eine Vanilleschote
150g Zucker
3 Eier
250g Magerquark
100g gemahlene Mandeln
100g Dinkelmehl
2 EL Mandelblättchen
Puderzucker

1. Den Apfel schälen, in Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft vermischen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark auskratzen. 

2. Die Butter mit 100g Zucker cremig rühren. Die Eier trennen und die Eigelbe nacheinander unter die Buttermischung rühren. Den Quark, die gemahlenen Mandeln und das Dinkelmehl hinzugeben und verrühren. 

3. Die Eiweiße steif schlagen und die restlichen 50g Zucker einrieseln lassen. Ein Drittel des Eischnees unter den Teig heben und dann die Äpfel unterheben. Dann den restlichen Eischnee untermischen. 

4. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze für ca. 55 Minuten backen. Stäbchenprobe durchführen!
Falls der Kuchen zu dunkel wird, kann man nach der Hälfte der Backzeit den Kuchen mit Alufolie abdecken.

5. Den Kuchen entweder mindestens 4 Stunden im Kühlschrank oder über Nacht auf der Arbeitsfläche setzen lassen. Vor dem Servieren kann man den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.


Der Apfelkuchen war ruckzuck aufgegessen, da die Kombination mit den Mandeln so lecker war.
Und da der Herbst erst angefangen hat, kann es passieren, dass weitere Apfel-Rezepte folgen werden. Aber da habt Ihr nichts dagegen, oder? 


Das Originalrezept ist von hier.


Einen schönen Dienstag wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[NATURE] Herbstspaziergang durch die Reben


Letzten Sonntag nutzten wir das gute Herbstwetter für einen Spaziergang durch die Reben. Das Ziel war eine Straußi (Straußenwirtschaft) im Nachbarort. 
Gestartet sind wir mit etwas Nebel, der sich jedoch schnell verzog und uns einen Blick auf das Städtle gewährte.


Im Herbst sind wir nicht nur gerne im Wald unterwegs, sondern auch in den Weinbergen. Hat man bei uns doch einen tollen Blick auf den Wald und auf die umliegenden Dörfer.


Die Trauben wurden bei uns zum größten Teil schon geherbstet und nur vereinzelt hängen noch ein paar. 


An der Straußi angekommen stärkten wir uns mit typischen Gerichten, die es dort gibt. Für mich gab es einen Flammenkuchen und für den kleinen und großen Mann einen Vesperteller.


Der kleine Mann wollte erst nicht nach Hause. Schließlich gibt es einen tollen Spielplatz neben der Straußi und das Wetter war einfach herrlich. Doch er hat keine 100 Meter im Kinderwagen verbracht, als seine Augen schon zufielen und er einschlief. 


So genossen wir die Aussicht und die wärmende Herbstsonne.


Euch wünsche ich ein schönes Wochenende.


Liebe Grüße

Anette