[NATURE] Hallo Frühling!

Hallo Ihr Lieben!

In den letzten Tagen zeigt sich bei uns der Frühling mit viel Sonnenschein. Zwar ist es im Schatten noch etwas frisch, aber dennoch nutzen wir das tolle Wetter für viele Spaziergänge und Spielplatzbesuche.


Der Mittagsschlaf vom kleinen Mann wird für die Gartenarbeit genutzt, die mich im Moment etwas frustriert. Leider hatten wir im letzten Herbst nicht viel Zeit für den Garten und so ist einiges zutun. Und der viele Efeu, dass uns in den Garten wächst, macht mich noch ganz verrückt.


Da unser Garten direkt an den Hecken angrenzt, wuchert der Efeu, der in den Hecken sitzt, immer weiter in den Garten und in das Blumenbeet. 
Habt Ihr vielleicht Tipps, wie man diesen hartnäckigen Efeu los wird? Außer über das Jahr hinweg die Triebe und Wurzeln entfernen. 


Doch eine kleine Pause habe ich genutzt, um die vielen Krokusse im Blumenbeet unserer Vermieterin zu fotografieren.


Krokusse sind für mich einfach die typischen Frühlingsboten schlechthin. Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wenn sie blühen und sie die ersten Bienen anziehen.


Sehr schön finde ich ja, wenn viele Krokusse auf der Wiese blühen und einen ganzen Teppich bilden. Ihr auch?


Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!


Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Apfelküchle mit Vanillesoße

Hallo Ihr Lieben!

Es gibt ja gewisse Lieblingsgerichte aus der Kindheit, an die man gerne denkt und natürlich auch isst.
Bei mir sind es neben den Rahmkartoffeln, die meine Oma immer machte, auch Süßspeisen wie Grießbrei und Apfelküchlein, oder wie man bei uns sagt: "Apfelküchle". 
Doch ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst noch nie Apfelküchle gemacht habe. Auch die auf den Bildern hat mein Freund gebacken und sie waren so lecker.


Apfelküchle
Zutaten für ca. 12 bis 16 Stück

90g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
25g Zucker
75ml Milch
2 Äpfel
4 EL Sonnenblumenöl

1. Aus den ersten fünf Zutaten einen dicklichen Teig herstellen. 

2. Die zwei Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und in dünne Ringe schneiden. Die Apfelringe in den Teig tauchen und etwas abtropfen lassen.

3. Das Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Apfelringe bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Auf einem Papiertuch das überschüssige Fett abtropfen lassen.


Ich habe mir die Apfelküchle mit Vanillesoße schmecken lassen und mein Freund hat sie vorher in einer Zimt-Zucker-Mischung gewendet.


Uns beiden hat es so gut geschmeckt, dass wir das Rezept wohl öfters machen. Denn es ist einfach und schnell gemacht. Sogar am nächsten Tag waren sie kalt noch lecker, was ich nicht erwartet hätte.


Habt Ihr schon einmal Apfelküchle gegessen?

Liebe Grüße

Anette

[DIY] Ein Lernturm für den kleinen Mann

Hallo Ihr Lieben!

Ich glaube, jede Mama kennt folgende Situation:
Man steht am Herd, rührt im Topf oder dreht noch einmal das Fleisch in der Pfanne um. Nebenan steht das Kind und zieht und zerrt am Hosenbein, da es unbedingt auf den Arm möchte. Schließlich will es ja wissen, was Mama da oben macht.
Auch wir erlebten diese Situation immer mal wieder mit dem kleinen Mann. Und da wir ihn während dem Kochen nicht immer auf den Arm nehmen wollten bzw. konnten, machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Denn im Hochstuhl wollte er auch nicht immer sitzen.
So bin ich bei Pinterest immer wieder auf einen Lernturm gestoßen, den man sich aus einem einfachen Ikea Tritthocker und wenig Material selbst bauen kann.


Gesucht, gefunden und die Anleitung habe ich mit den eigenen Vorstellungen an den Freund weiter gereicht. Da wir den Tritthocker schon in der Küche stehen hatten und die restlichen Materialien alle vorhanden waren, machte er sich auch gleich an die Arbeit.

Unser Lernturm ist jetzt ungefähr seit zwei Monaten in Gebrauch und der kleine Mann nutzt ihn sehr gerne. Denn er kann direkt dabei sein, beobachten oder mitmachen. 
Während dem Kochen haben wir kein meckerndes Kind mehr, dass unbedingt sehen möchte, was wir tun. Und uns fällt der Arm nicht mehr ab, vor lauter hochheben und tragen.


So steht er meist neben mir oder meinem Freund und schaut uns beim Kochen zu. Oder er schnappt sich seine Kochtöpfe, stellt sie auf die Arbeitsfläche und rührt fleißig darin herum.
Er nutzt den Lernturm auch sehr gerne, um aus dem Küchenfenster zu schauen. Denn im Garten tummeln sich viele Vögel, die er dann beobachtet oder er schaut den Hasen des Nachbarsmädchen zu, wie sie durch den Garten hoppeln.


Obwohl er schon alleine auf den Tritthocker klettern konnte, wollte er anfangs nach dem Zusammenbauen nicht mehr hinaufklettern. Ich vermute, dass ihn das Brett gestört hatte. Doch mit kleinen Hilfestellungen, die ich ihm immer wieder zeigte, ging es nicht lange und seither klettert er alleine hinauf und mittlerweile auch wieder alleine runter.


Für uns ist dieser Lernturm eine große Unterstützung im Alltag und auch, wenn er etwas Platz in der kleinen Küche nimmt, so möchten wir und auch der kleine Mann den Lernturm nicht mehr missen.

Kommt gut in die neue Woche!

Liebe Grüße


Anette

[FOOD] Muffins mit Vanillepudding

Hallo Ihr Lieben!

Ich esse ja total gerne Vanillepudding. Ihr vielleicht auch?
Falls ja, dann habe ich ein tolles Rezept für Euch, welches recht schnell geht und uns sehr gut geschmeckt hat.


Muffins mit Vanillepudding
Zutaten für 12 Muffins

1 Pck. Vanillepudding
500ml Milch
140g Zucker
150g Butter
1 Pck. Vanillezucker
150g Mehl
3g Backpulver
2 Eier

1. Aus dem Puddingpulver, 40g Zucker und der Milch einen Pudding herstellen. Den Pudding etwas abkühlen lassen.

2. Die Eier mit der Butter, dem restlichen Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Danach das Mehl mit dem Backpulver untermengen. 

3. Das Blech mit 12 Muffinförmchen aus Papier auslegen und jeweils bis zur Hälfte mit dem Teig füllen. Einen Teelöffel Vanillepudding mittig in jeden Teig geben. 

4. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-und Unterhitze für ca. 15 Minuten backen.


Entdeckt habe ich das Rezept bei der lieben Frauke.

Einen schönen Donnerstag wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[12tel Blick] Im Februar 2017

Hallo Ihr Lieben!

Der Januar kam noch mit Schnee und Kälte daher und der Februar zeigte schon erstes Frühlingswetter.

Donnerstag, 16. Februar 2017 um 11:19 Uhr / 11°C 

Die Sonne scheint, es zeigt sich der blaue Himmel und die Vögel zwitschern. Im Städtle sind viele zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Es herrscht emsiges Treiben und ich muss am Standpunkt auf die vorbeifahrenden Autos achten. 

Aufgefallen ist mir, dass das silbrige Auto schon im Januarbild auf dem Parkplatz stand. Vor vier Wochen jedoch noch mit Schnee.



Den 12tel Blick möchte ich nun nutzen, um Euch ein bisschen meine Heimatstadt zu zeigen. 

Der elsässische Herzog Ettiko II.  oder sein Sohn Eddo (auch Etto), ein bedeutender Straßburger Bischof, gelten als Gründer des Städtle, dass zwischen 810 und 900 erstmals urkundlich erwähnt wird.
Schon früh gerät es unter die Herrschaft der Straßburger Bischöfe, die rechts vom Rhein das Gebiet für sich beanspruchen. Für die obere Herrschaft des Hochstifts entwickelt es sich zum wirtschaftlichen, verwaltungsmäßigen und politischen Mittelpunkt. So erhält es im 12. Jahrhundert das Marktrecht und nach 1300 auch das Stadtrecht von Bischof Friedrich I. von Straßburg und König Albrecht I.
  Im Jahr 1637 nehmen die Schweden unter Bernhard von Weimar das Städtle ein, plündern und brennen es nieder. Nur drei Häuser entgehen dem Brand und nur zögerlich kehren die Bewohner zurück. Doch sie beginnen mit dem Stadtausbau im Stil des Barocks und viele Bauwerke zeigen heute noch ihre Pracht.

So auch die barocken Stadttore, durch die man begrüßt wird und Einlass in die Altstadt findet. Sie sind das Symbol für die Stadt und sind mit ihren Giebeln architektonisch den Portalen der Kirche und des Spitals, die ich Euch ein anderes Mal zeige, sehr verwandt. 

Das obere Tor

Vom barocken Vortor sind nur noch die Pforten mit dem Straßburger Wappen im Bogenscheitel aus dem Jahr 1778 übrig. Hier standen früher drei schmale Tortürme der inneren Befestigungsanlage.


Das untere Tor

Das untere Tor ist nur wenige Schritte von meinem Standpunkt für den 12tel Blick entfernt. 
Der ehemalige Turm am unteren Tor wurde bis 1844 als Amtsgefängnis genutzt. Auch hier schmückt das Wappen des Bistums Straßburg das Vortor. 


"Zahnbürsten"

Anstelle des 3. Stadttores stehen zwei moderne Skulpturen, die anlässlich des 150. Jubiläums der Narrengesellschaft aufgestellt wurden. Die Einwohner nennen diese zwei Skulpturen aufgrund ihrer Form gerne auch "Zahnbürsten".

Wenn Euch der kleine Rundgang gefallen hat, zeige ich Euch nächsten Monat weitere Eindrücke. 

Weitere 12tel Blicke gibt es bei Tabea zu sehen. 

Liebe Grüße


Anette