[FOOD] Nusskuchen zum 2.Geburtstag


Gestern wurde der kleine Mann zwei Jahre alt.
Vor zwei Jahren hat er uns aus einem Paar zu Eltern gemacht. An diesem 20. November hat er Glück und Freude in unser Leben gebracht und die letzten zwei Jahre sind nur so verflogen.
Mit den Großeltern, Ur-Großeltern, Paten und Freunden werden wir erst am Sonntag feiern. Und dennoch gab es gestern für unseren kleinen Mann einen Geburtstagskuchen.


Nusskuchen
Zutaten für eine 26er Springform

sechs Eier
180g weiche Butter
150g Zucker
150g Schokostreusel
200g gemahlene Haselnüsse
120g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1Pck. Vanillezucker
100 g Vollmilchschokolade für die Glasur

1. Die Springform einfetten.

2. Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit der Butter und dem Zucker gut schaumig schlagen. Die Schokostreusel mit den Haselnüssen, das Mehl, das Backpulver und den Vanillezucker vermischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben. 
3. Den Teig in eine Springform füllen und für ca. eine Stunde im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze backen. Stäbchenprobe durchführen!

4. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und dann mit der über dem Wasserbad geschmolzenen Schokolade überziehen.


Das Originalrezept stammt von hier.

Liebe Grüße

Anette

[CHILDREN´S BOOK] Xaver im Uhrenland von Heidi Knoblich


Das dritte Jahr in Folge darf ich Euch das neue Weihnachtskinderbuch von Heidi Knoblich vorstellen. 
Über diese Zusammenarbeit freue ich mich immer sehr, da die Bücher, und ihre Geschichten über den Schwarzwald und seinen Traditionen, mir eine große Freude machen.


Heidi Knoblich war so lieb und hat mir ein paar Fragen rund um das Buch beantwortet.

Worüber handelt die Geschichte "Xaver im Uhrenland"?

Xaver aus dem Schwarzwald will Uhrenhändler in London werden, ein Schwarzwald-Engländer wie Onkel Johann. Hirtenjungen können aber keine Uhrenhändler werden, sagen die zurückgekehrten reichen Händler, die beim Kronenwirt von ihren Abenteuern im Uhrenland erzählen. Doch eines Tages nimmt ihn Onkel Johann als Gehilfen nach London mit. Der Vater hat aber eine Bedingung: Bis Weihnachten muss Xaver beweisen, dass er für den Uhrenhandel taugt, sonst muss er daheim wieder Kühe und Ziegen hüten. Schnell lernt er, Uhren zu verkaufen und zu reparieren. Doch dann passiert ihm kurz vor Weihnachten ein großes Missgeschick. Ob ihm Vicky, deren Schwarzwälder Großvater ein Uhrengeschäft an der London Bridge besitzt, aus der Not helfen kann?

Eine warmherzige Geschichte über Heimweh und Freundschaft im weihnachtlichen London in der Zeit von Queen Victoria.

Wie kamen Sie zu der Idee ein Buch über das Schwarzwälder Uhrmacherhandwerk zu schreiben?

Seit mir vor vielen Jahren im Londoner Stadtverkehr englische Firmenwagen mit Schwarzwälder Familiennamen wie Winterhalter und Hummel aufgefallen sind, bin ich beeindruckt von der Weltoffenheit und dem Tüftelgeist der Schwarzwälder, die aus existenzieller Not mit ihren aus Holz gefertigten Uhren die Zeit in die englischen Häuser brachten. Diese besonderen Uhrenhändler stammten hauptsächlich aus St. Märgen. Wenn sie als wohlhabende Leute in den Schwarzwald zurückkehrten, hielten sie an den aus England mitgebrachten Sitten und Umgangsformen fest. Von Weitem schon waren sie an ihrem zurückhaltenden, vornehmen Wesen zu erkennen, was sie durch korrekte Kleidung und eine wertvolle Taschenuhr in ihrer Westentasche noch unterstrichen. Ihre Frauen hoben sich durch gediegenen Granatschmuck als „Engländerinnen“ hervor und zelebrierten regelmäßig ihre Tea Time, bei der sie sich ausschließlich in der englischen Sprache unterhielten. All das hat mich fasziniert. Die Welt der „Schwarzwald-Engländer“ habe ich in meinem gleichnamigen Bühnenstück bereits festgehalten. Es wurde in den Jahren 2004 und 2005 den Winter über in St. Märgen in der „Goldenen Krone“, einem Originalschauplatz, aufgeführt. Im Publikum saßen hin und wieder Nachfahren dieser Uhrenhändler, die extra aus London angereist kamen, weil sie wissen wollten, wie ihre Vorfahren lebten.


Wie lange haben Sie gebraucht, um dieses Buch zu schreiben?

Ich habe ungefähr ein Jahr daran gearbeitet. So genau weiß ich es nicht mehr, denn wenn ich einmal mit dem Schreiben begonnen habe, ziehen mich meine Figuren so in ihren Bann, dass ich über dem Schreiben und Recherchieren die Zeit vergesse. Die Recherchearbeit darf man nicht unterschätzen, auch sie hat sehr viel Zeit beansprucht. Es ist ja eine Geschichte, die aus einer Zeit erzählt, in der vieles anders war als heute, besonders in London. Der Big Ben, heute ein Wahrzeichen von London, existierte damals noch gar nicht, ebenso die Tower Bridge – nur um die einfachsten Dinge zu erwähnen. Auch einen Christbaum kannten die Engländer damals noch nicht. Diese Tradition wurde erst viel später durch Queen Victorias deutschen Ehemann Prinz Albert in England eingeführt. Dann waren da Fragen wie: Wie waren die Handelsbedingungen der Uhrenhändler? Wie haben sie gelebt, was konnten sie sich leisten und was nicht? Auffallend ist, dass es damals, also um ca. 1840, schon Street Food gab und Straßenstände, an denen man einen Kaffee trinken konnte. Und dies aus dem einfachen Grund: Viele Menschen in London hatten damals keine eigene Küche.

Wussten Sie schon am Anfang der Geschichte, wie sie enden wird?

Ich wusste jedenfalls, dass diese Geschichte ein schönes Ende haben muss, weil es eine Weihnachtsgeschichte ist. Darauf habe ich hingeschrieben, und ich bin mit diesem Ende sehr glücklich. Ich bin wirklich froh für Xaver, dass seine Geschichte so schön ausgegangen ist, denn es sah lange schlecht für ihn aus. So im Nachhinein betrachtet ist es mir nun, als habe er mir seine Geschichte selbst erzählt. Ich mag den kleinen Kerl sehr.


Mit dem Buch "Xaver im Uhrenland" ist es Heidi Knoblich wieder einmal gelungen, eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Denn ich bin mir sicher, auch den Erwachsenen wird die Geschichte gefallen.


Die Geschichte ist eine tolle Einstimmung auf Weihnachten und nicht nur wegen der schönen Illustrationen von Martina Mair bietet es sich zum Vorlesen für ältere Kinder sehr gut an.


Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Zusammenarbeit mit Heidi Knoblich und dem Silberburg-Verlag. 
Vielen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplares.

[FOOD] Apple Pancakes mit Zimt


Die Herbstzeit ist bei uns auch eindeutig die Zeit der Äpfel.
Täglich gibt es bei uns einen oder zwei Äpfel zur Zwischenmahlzeit. Aber auch im Kuchen oder in einem Dessert findet man das Kernobst oft vor.
So haben wir letzten Freitag ein neues Rezept ausprobiert, und da es nicht nur beim kleinen Mann sehr gut ankam, teile ich es heute mit Euch.


Apple Pancakes mit Zimt
Zutaten für ca. 7-8 Pancakes

1 Apfel
3 Eier
140ml Milch
115g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker
3g Backpulver

1. Den Apfel schälen, in dünne Streifen schneiden und diese nochmals teilen. 

2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Mehl, dem Backpulver und der Milch zu einem Teig verrühren. Den Zimt und den Vanillezucker unterrühren.

3. Den Eischnee vorsichtig unterheben und anschließend die Apfelscheiben vorsichtig unter den Teig mischen.

4. Eine Pfanne auf mäßiger Hitze erwärmen und jeweils eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben. Den Teig für ein paar Minuten ausbacken und mit einem Pfannenwender den Pancake wenden und von der anderen Seite ausbacken.

5. Die Pancakes mit Puderzucker bestäuben.


Die Zubereitung ging auch mit der Hilfe vom kleinen Mann relativ schnell und das Ergebnis waren leckere Pancakes, die an einem grauen Novembertag genau richtig waren.

Das Originalrezept stammt von hier und weitere Rezepte mit Äpfeln findet Ihr hier.


Eine schöne Woche wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Apfel-Quark-Gugelhupf


Die Wettervorhersage für das Wochenende zeigt bei uns typisches Wetter für den November. Grau, kalt und regnerisch. Bei Euch vielleicht auch? Denn dann hätte ich Euch ein leckeres Rezept für einen gemütlichen Nachmittag mit Tee und einer kuschligen Wolldecke.


Apfel-Quark-Gugelhupf
Zutaten für eine Gugelhupfform

125g weiche Butter
125g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250g Magerquark
350g Mehl
1 Pck. Backpulver
3g Zimt
8 EL Milch
1 Apfel

1. Die Gugelhupfform gut einfetten und eventuell mit Mehl ausstäuben. 

2. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.

3. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker gut verrühren. Die Eier einzeln dazugeben und sehr gut unterrühren. Den Quark ebenfalls unterrühren.

4. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und gut verrühren. Zum Schluss die Apfelwürfel unterheben.

5. Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 50-60 Minuten backen. 

6. Den Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und erkalten lassen.


Durch den Apfel und dem Quark ist der Gugelhupf sehr saftig und der Teig sieht, wie auf dem Bild, aus, als ob er nicht fertig gebacken wäre. Dem ist jedoch nicht so und der Kuchen schmeckt richtig gut.


Das Originalrezept stammt von hier.

Und Euch wünsche ich nun ein gemütliches Wochenende.

Liebe Grüße

Anette

[12tel Blick] Im Oktober 2017

An einem Sonntagmorgen ging es zum Standpunkt des 12tel Blicks. 
Ob sich der Herbst dort zeigt?

Sonntag, 22. Oktober 2017 um 11:16 Uhr

Ja, auch hier macht sich der Herbst bemerkbar. 
Die große Trauerweide hat vereinzelt schon gelbe Blätter und im gegenüberliegenden Eiscafé ist trotz Sonnenschein und angenehmen Temperaturen nichts los.
Das Gras wurde gemäht und die Sonne lässt die gelbe Hausfassade strahlen.


Weitere 12tel Blicke gibt es bei Tabea zu sehen.

Schöne Feiertage wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette